Der Dresscode bei EY – ein passender Look für alle Fälle

Underdressed? Overdressed? Nicht immer ist es leicht, im Dresscode-Dschungel den Überblick zu behalten. Mit diesen praktischen Tipps wirst du bald keine Probleme mehr damit haben. 

Du bist richtig – so, wie du bist!

Bevor wir jedoch anfangen, über die passenden Kleidungsstücke zu sprechen, die zu den unterschiedlichen Business-Anlässen passen, möchten wir ein Thema ansprechen, das uns sehr am Herzen liegt. 

„EY ist ein Unternehmen, das Kund:innen quer durch alle Branchen rund um den Globus berät. 

Das schaffen wir deshalb, weil Uniformität bei uns keine Rolle spielt. Im Gegenteil: 
Wir sind stolz darauf, eine von Diversität und Vielfalt geprägte Unternehmens- und Teamkultur zu pflegen, in der jede:r Willkommen ist. Das ist kein Nebeneffekt, sondern das, was uns ausmacht.“

Uns ist bewusst, dass zwischen unserem offenen Mindset und dem teilweise strengen Dresscode, mit dem wir unseren Kund:innen gegenüber auftreten, mitunter ein Bruch zu liegen scheint. 

Jedoch ist das Einhalten einer Kleiderordnung nicht nur ein Zeichen von Respekt und Wertschätzung, sondern auch eine Formalie, die weltweite Business-Kommunikation über soziale und kulturelle Grenzen hinweg überhaupt erst möglich macht, da sich alle an dieselben Spielregeln zu halten haben. 

Vor allem auf Vorstandebene und im Bereich der Steuer- und Finanzwirtschaft sind solche Regeln derzeit nicht wegzudenken und auch wir stellen diese Ansprüche an unsere Mitarbeitenden. Noch immer ist Business-Kleidung stark am Geschlecht definiert und auch in unseren Tipps ist die Rede von Anzügen, Hemden, Blusen und Kleidern. 

Wir möchten an dieser Stelle aber ausdrücklich darauf hinweisen, dass diese Vorschriften nicht der Reduktion auf die binäre Zuordnung von Geschlechtern dienen soll und auch niemanden exkludieren soll. 

Wenn du dieses Thema gerne mit uns besprechen möchtest oder du dich in der vorgeschlagenen Kleiderordnung nicht wiederfindest, freuen wir uns, wenn du mit uns in Kontakt trittst, so dass wir dieses Thema gemeinsam und auf Augenhöhe miteinander besprechen können. 

Dana Schilling, Teamlead Employer Branding  

Email: dana.schilling@de.ey.com

030 25471 28940 

1. Smart Casual

Casual bedeutet übersetzt so viel wie „lässig“ – aber der Grat zwischen lässig und fahrlässig ist bisweilen recht schmal. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich nicht zu bequem kleiden. 

Absolute No Gos sind zum Beispiel: Durchsichtige Tops und bunt bedruckte Shirts, Miniröcke, löchrige Jeans, Flipflops oder ausgelatschte Turnschuhe. 

Mit Smart Casual ist ein legeres Business-Outfit gemeint. Mit Rock oder Bluse und einem schlichten T-Shirt liegst du hier genauso richtig wie mit einer einfarbigen Stoffhose, einem Sakko und bequemen, ordentlichen Sneakers. 

2. Business Casual

Geht es im Büro etwas förmlicher zu, dann ist „Business Casual“ die richtige Wahl: hier passt zum Beispiel ein dunkler, eventuell leicht gemusterter Anzug oder ein Kostüm oder ein Hosenanzug in dezenter Farbe. Ein farbiges Shirt oder eine bunte Bluse passen prima zu diesem Look. 

Ein ganz grundlegender Tipp an dieser Stelle: Helle Socken und dunkle Hosen haben sich noch nie besonders gut vertragen.  

3. Business Attire

Hier liegst du mit einem dunklen Hosenanzug oder einem dunklen Kostüm mit einfarbiger Bluse in Weiß oder einem Pastellton richtig. Dazu passt eine Strumpfhose und ein Paar geschlossener Schuhe. 

Alternativ passt zu Business Attire ein dunkler Anzug, kombiniert mit einem einfarbigen hellen Hemd und Krawatte. Das Hemd und die Anzugjacke sollten nicht zu eng, die Hose nicht zu kurz sein. 

4. Come as you are bzw. Casual

Wird der Dresscode „Come as you are“ ausgegeben, so bezieht sich dies auf Bürokleidung (s. 2. & 3.), die auch am Abend nach Büroschluss anbehalten werden kann. Es bedeutet nicht, dass man auf der Abendveranstaltung so erscheint, wie man an seinem freien Tag von der Couch aufgestanden ist.
Ein wenig Lässigkeit ist allerdings erlaubt, die Krawatte kann gelockert und die Kostümjacke z.B. gegen eine Feinstrickjacke getauscht werden.

5. Formal & Semi Formal

Für die allermeisten formellen Anlässe reicht der Dresscode „Semi Formal“. Dazu gehört ein eleganter, dunkler Anzug sowie das berühmte „Kleine Schwarze“.

Zu hochklassigen Ereignissen ist dann aber „Formal“ angesagt. Dabei kommt es auf die Uhrzeit des Anlasses an. Vor 18 Uhr wird der Cutaway, oder schlicht Cut, getragen, der aus dem englischen Gehrock heraus entstanden ist. Nach 18 Uhr wird dann der Frack getragen. Alternativ wird das Cocktailkleid oder ein schickes Seidenkostüm empfohlen, nach 18 Uhr ist eine lange Abendgarderobe angesagt, die mit einer Stola oder einem Stoffjäckchen kombiniert wird.

Dresscode-Tipps für Frauen

Die Grundausstattung

Zur Basisgarderobe gehören mindestens ein Hosenanzug und ein Kostüm in Dunkelblau oder Dunkelgrau. Für die Länge gilt: Der Rocksaum sollte nah am Knie sein. Die Hosenbeine müssen vorne direkt auf dem Schuh abschließen und hinten etwa einen Zentimeter über dem Absatz enden.

Was außerdem nicht fehlen darf, ist ein Klassiker – das kleine Schwarze. Dieses lässt sich vielseitig kombinieren, zum Beispiel mit einem Blazer. Es ist damit auch das perfekte Kleidungsstück, wenn zwischen Büro und Abendveranstaltung keine Zeit mehr zum Umziehen bleibt.

Außerdem empfiehlt sich eine Auswahl an Blusen sowie Lang- und Kurzarmshirts. Auch wenn Schwarz, Grau, Dunkelblau und Beige die Businesswelt dominieren, darf bei Blusen und Shirts auch ein wenig Farbe ins Spiel kommen.

Die richtigen Schuhe

Bezüglich der Schuhe gibt es ein paar Dinge zu beachten:

Zehen und Fersen müssen bedeckt sein. Der Absatz sollte nicht höher als sechs Zentimeter sein.

Ein flacher Business-Schuh darf im Schuhschrank ebenfalls nicht fehlen. Gerade für längere Wege an Flughäfen oder Bahnhöfen sind flache Schuhe unabdingbar.

Besonders empfehlenswert sind Schuhe aus schwarzem, glattem Leder. Diese lassen sich mit fast allen Looks kombinieren.

Die Tabus

Natürlich gibt es auch ein paar klare Tabus in puncto Dresscode in der Business-Welt. Dazu gehört vor allem zu knappe Kleidung, also ein zu kurzer Rock oder ein zu tiefes Dekolleté. Eine gute Faustregel für das Dekolleté ist: nicht tiefer als eine gespreizte Hand vom Halsansatz bis zur Blusenöffnung.

Auch nackte Beine irritieren im beruflichen Umfeld – Feinstrumpfhosen sind deshalb obligatorisch.

Natürlich sollte die Kleidung auf jeden Fall tadellos sauber, gepflegt und nicht verknittert sein. 

Die Accessoires

Wenn du es perfekt machen willst, kannst du die Handtasche auf die Schuhe und den Gürtel abstimmen. Ansonsten bringen Schals, Tücher und ähnliche Accessoires ein wenig Farbe und Individualität in dein Outfit. Zu bunt sollte die Kombination aber nicht sein.

Zudem sollten Accessoires, insbesondere Schmuck, nicht zu dominant sein oder störend klimpern. Auch das Make-up sollte dezent sein. 

Ein besonders wertvoller Tipp ist das berühmte „Notfallkit“ für die Handtasche. Seine Bestandteile – ein Paar Ersatzstrümpfe, ein sauberes Ersatzoberteil, Schminkset, Blasenpflaster und ein Paar flache Schuhe – haben schon so manche Situation gerettet.

Dresscode-Tipps für Männer

Der Anlass

Es ist niemals schlecht, sich vorher nach dem Anlass zu erkundigen. 

Welcher Dresscode ist zu welcher Gelegenheit üblich oder sogar vorgeschrieben?

Bei einem Vorstellungsgespräch hängt die Kleiderwahl vom Unternehmen ab, bei dem du punkten möchtest. Als angehender Wirtschaftsprüfer, Steuer- oder Managementberater wie bei EY liegst du beispielsweise mit einem dunklen Anzug (dunkelblau, grau oder anthrazit) richtig. 

Die Kundentermine

Bei unseren Mandant:innen vor Ort gilt natürlich der Dresscode des jeweiligen Unternehmens. Für die Mitarbeitenden von EY heißt das zum Beispiel: Wenn unsere Prüfer:innen und Berater:innen ihre Mandant:innen in Banken besuchen, tragen sie immer einen Anzug – oft mit Krawatte und gegebenenfalls sogar mit Weste und Manschettenknöpfen.

Sind sie bei einem mittelständischen Unternehmen zu Gast, wo es etwas ungezwungener zugeht, können sie die Krawatte auch zu Hause lassen – und vielleicht auch mal eine Jeans tragen. Generell liegst du auch in solchen Situationen mit einem unauffälligen, gepflegten Look richtig.

Der Tag im Büro

Auch im Büroalltag gibt es Regeln. Sei am Anfang lieber ein bisschen schicker als zu locker gekleidet. Du findest schnell heraus, welche Kleidung angemessen ist und was du lieber in deiner Freizeit tragen solltest.

Bei EY zum Beispiel gilt auch im Büro der Dresscode „Business“, d. h. es werden fast immer Anzug und Hemd getragen, schließlich kann jederzeit eine Mandantin oder ein Mandant über den Flur laufen. Die Krawatte liegt allerdings bei vielen Kollegen in der Schublade und wird nur zu offiziellen Terminen getragen.

In manchen Abteilungen gibt es den Casual Friday, der das Wochenende einläutet. Auch hier gilt: Beobachte aufmerksam deine Umgebung.

Die passenden Kleidungsstücke

Anzug und Hemden

Hängen in deinem Schrank ein grauer, ein klassischer schwarzer und ein dunkelblauer Anzug mit zwei Knöpfen und schmalem Revers, dann bist du für die meisten Anlässe sehr gut vorbereitet. 

Langärmelige Hemden in Blautönen und Weiß dürfen in deinem Kleiderschrank ebenfalls nicht fehlen. Kurzarmhemden sind in unseren Business-Breitengeraden eher selten zu sehen – das gilt auch für EY.

Schuhe und Socken

Bunte Socken können – insofern sie farblich zu Einstecktuch oder Krawatte passen – besonders stilvoll sein. Bist du modisch noch nicht so versiert, dann stimme die Farbe der Socken lieber auf deine Schuhe ab und lass den Kontrast zur Hose nicht zu groß werden.

Im Business-Alltag sind schwarze Schuhe und schwarze Socken immer eine sichere Wahl. Aber bitte vermeide kurze Socken, die nur bis unter die Knöchel reichen. Sonst blitzt ganz schnell das blanke Bein hervor, wenn du dich auf einen Stuhl setzt – und das kommt im Business bekanntlich sehr häufig vor. 

Auch braune Schuhe zum schwarzen Anzug sind im Umfeld von Beratungsgesellschaften eher selten. Zu braunen Schuhen passt ein anthrazitfarbener Anzug.

Wir hoffen, dass wir euch mit diesem Artikel helfen konnten, etwas Klarheit in den Dresscode-Dschungel zu bringen. Auch wenn es zunächst ein bisschen aufwändig wirkt – ihr werdet den Dreh schnell raushaben und dann ist der passende Look nur noch eine Nebensache in eurem neuen Umfeld bei EY. Wir wünschen euch viel Spaß bei der Wahl der passenden Garderobe!