Flexibel und mobil – New Normal @ EY

Von der Arbeit abschalten, die Batterien neu aufladen: Vielen fällt das in der aktuellen Situation besonders schwer. In diesem Beitrag nehmen Carmen, Senior Managerin in der Strategy and Transactions, und Marie, Senior Assistant in der Wirtschaftsprüfung, euch mit in ihren Alltag. Dabei erzählen sie, was sie in diesen außergewöhnlichen Zeiten persönlich herausfordert, was ihnen geholfen hat, sich an die neue Situation anzupassen, und was sie daraus gelernt haben.

Hallo Carmen, wie hat die Pandemie dein tägliches Leben verändert?

Schon vor COVID-19 habe ich regelmäßig im Home Office gearbeitet, da ich viel Zeit spare, wenn ich nicht ins Büro fahren muss. Jetzt arbeite ich fast jeden Tag von zu Hause aus. Auch meine Familie ist den ganzen Tag hier, da Schulen geschlossen sind und meine Kinder im Homeschooling unterrichtet werden. Dabei benötigen sie meine Unterstützung, vor allem bei den Hausaufgaben. Ich strukturiere meine Arbeit also nicht mehr nur mit Blick auf die Bedürfnisse unserer Kunden und meines Teams, sondern muss auch die unterschiedlichen Zeitpläne meiner Familie berücksichtigen. Das macht meinen Tag komplexer.


Wie tankst du im Moment neue Energie?

Ich habe festgestellt, dass ein täglicher Spaziergang mir sehr hilft, meine Batterien aufzuladen. Selbst wenn es draußen schon dunkel ist oder der Spaziergang nur 20 Minuten dauert, ist es eine erfrischende Aktivität für mich und die ganze Familie.

Da Arbeit und Freizeit am selben Ort stattfinden: Wie schaffst du es, auch zu Hause produktiv zu arbeiten und dabei dein persönliches Wohlbefinden zu erhalten?

Ich finde es hilfreich, zu Hause einen festen Arbeitsplatz zu haben. Deshalb habe ich mir einen Platz für meinen Computer eingerichtet, um die „Arbeitszone“ besser von meiner „privaten Zone“ zu trennen. Wir versuchen, das für die ganze Familie umzusetzen, sodass jeder seinen Platz zum produktiven Arbeiten hat. Solange ich in meinem Home Office das Gefühl habe, „Zuhause“ und „Büro“ voneinander trennen zu können, fühlt es sich für mich mehr nach einem „normalen“ Leben an, als es vor der Pandemie der Fall war.


Was würdest du nach dem Ende der Pandemie gerne beibehalten?

Ich wünsche mir, dass die generelle Akzeptanz für das Arbeiten von zu Hause erhalten bleibt. Es wird zwar nicht die Standardlösung für jeden Tag und jede Art von Arbeit sein. Aber es kann uns mehr Flexibilität geben und vielleicht die internationale Zusammenarbeit von Teams intensivieren. Außerdem können wir so einen positiven ökologischen Effekt erzielen, da wir weniger reisen.

Marie, und wie ist es bei dir? Welche Auswirkungen hat die Pandemie auf dein tägliches Leben?

Seit das Düsseldorfer Office Anfang 2020 geschlossen werden musste, arbeite ich überwiegend von zu Hause aus. Es ist also mittlerweile meine zweite virtuelle Busy Season. Natürlich war das anfangs sehr ungewohnt – auch für meinen Freund, mit dem ich zusammenlebe. Aktuell arbeiten wir beide mindestens vier Tage pro Woche im Home Office, sitzen dabei aber in verschiedenen Räumen. Wir arbeiten abwechselnd im Arbeitszimmer und im Wohnzimmer und haben einen guten Rhythmus für uns gefunden. 
Auch unsere Kunden und Teams haben sich an die „neue Normalität“ gewöhnt. Es funktioniert gut! Ich wage zu behaupten, dass die Kommunikation und das Feedback zum großen Teil einfacher und entspannter geworden sind. 

Da ich momentan das AuditXcellence-Programm bei EY absolviere, war von diesen Veränderungen auch mein Studium betroffen – die Vorlesungen fanden im letzten Sommer fast ausschließlich virtuell statt. Mich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren, fällt mir beim Arbeiten leichter als bei den virtuellen Vorlesungen. Denn während der Arbeit ist man aktiver und behält leichter den Fokus. 


Woher nimmst du in diesen Zeiten deine Energie?

Sport hilft mir sehr, obwohl ich mich nie für besonders sportlich gehalten habe. Doch als ich im Herbst weniger gemacht habe und im Dezember wieder mit dem Training angefangen habe, ist mir aufgefallen, wie viel Energie regelmäßige sportliche Betätigung mir gibt. Wenn es das Wetter zulässt, gehe ich spazieren, fahre Rad oder mache Yoga. Mein Ziel ist es, jeden zweiten Tag zu trainieren.


Hast du Tipps dafür, wie man zu Hause produktiv arbeiten kann, ohne das persönliche Wohlbefinden einzuschränken?

Anfangs fiel es mir schwer abzuschalten, und ich ließ meinen Computer abends oft laufen. Von Zeit zu Zeit habe ich E-Mails gecheckt oder mich mit Kolleginnen und Kollegen ausgetauscht. Inzwischen fahre ich meinen Laptop herunter, sobald ich mich entschließe, Feierabend zu machen. 

Außerdem mache ich keine langen Mittagspausen und lege stattdessen eine zweite Pause am Nachmittag für einen kurzen Spaziergang ein, solange es draußen noch hell ist. Licht hat einen großen Effekt auf mich. Deshalb habe ich mir zusätzlich eine Tageslichtlampe gekauft, die ich einschalte, wenn ich mich schwer konzentrieren kann. Alternativ hilft es mir, zwischendurch an einer anderen Aufgabe zu arbeiten und später wieder dort weiterzumachen, wo ich zuvor steckengeblieben bin.


Hast du praktische Beispiele dafür, dass die Zusammenarbeit auch virtuell gut funktionieren kann?

Ich erlebe selbst, dass unsere Kommunikation mit Kunden viel handlungsorientierter geworden ist. Wenn ein Problem auftaucht und wir merken, dass es sich in einen endlosen E-Mail-Dialog verwandelt, wechseln wir jetzt schneller zu einem kurzen Web-Meeting. Außerdem nutzen wir verstärkt die Möglichkeiten unserer Online-Prüfungsplattform EY Canvas – und das funktioniert hervorragend.

Als Team haben wir jeden Morgen ein kurzen Stand-up-Call, um uns gegenseitig über den Status der verschiedenen Projekte zu informieren. Diese Regelmäßigkeit bringt nicht nur Struktur in unseren Arbeitstag, sondern hilft auch, den Überblick zu behalten.  

Auch unabhängig von der Pandemie können Mitarbeitende bei EY auf vielfältige Weise flexibel und mobil arbeiten. Entdeckt auf unserer Karriere-Website, welche Möglichkeiten auf euch warten!