Virtuell, aber mittendrin – Jobstart im Lockdown

Natalya trat ihren Job als Senior Consultant bei EY während des ersten Lockdowns an. Im Interview erzählt sie vom virtuellen Onboarding, vom Meistern des Joballtags und von ihrem Weg zu EY.

Hallo Natalya, du bist seit einem Jahr bei EY tätig. Wie kam es dazu?

Die Welt der großen Unternehmensberatungen hat mich schon immer fasziniert. Man lernt viel in kurzer Zeit und ist von ehrgeizigen, talentierten Menschen umgeben. Viele Jahre dachte ich aber, dass ich keine Chance in dem Bereich haben würde – mein Lebenslauf ist nicht so geradlinig und mein Studium der Internationalen Beziehungen eher untypisch für eine Consulting-Laufbahn. Ende 2019 wollte ich es dann doch wissen und kontaktierte ein paar Bekannte, die im Consulting tätig sind. Ich hatte einige Interviews und am Ende mehrere Angebote. Die Menschen bei EY waren mir am sympathischsten, weshalb ich mich für dieses Unternehmen entschieden habe.

Dein Einstieg war während des ersten Lockdowns – wie lief das Onboarding?

Überraschenderweise ziemlich unproblematisch. Der Laptop und das Handy kamen einige Tage vor dem Start per Kurierdienst. Das Onboarding selbst fand virtuell statt, doch es war alles sehr einprägsam und gut erklärt. Für offene Fragen hatte ich schnell die passenden Ansprechpersonen.

Wie ist dein Fazit nach einem Jahr virtueller Arbeit?

Es war zwar eine Umstellung, aber für mich persönlich gut machbar. Ich kann mich zu Hause gut konzentrieren und verabrede mich regelmäßig zu Virtual Coffee Dates mit Kolleginnen und Kollegen. Trotzdem freue ich mich natürlich auf den persönlichen Kontakt im Office!

Du hast sicher einen vollgepackten Terminkalender. Wie bekommst du alles unter einen Hut?

Ich priorisiere und kann auch Nein sagen. Außerdem versuche ich, Input und Output ins richtige Verhältnis zu setzen. Im Kalender blocke ich zudem Me-Time, in der ich zum Beispiel Eiskunstlauf oder Krimis gucke.

Gibt es etwas, das du unseren Leserinnen und Lesern mitgeben möchtest?

Glaubt an euch und sucht, wenn sich eine Tür geschlossen hat, eine neue, offene Tür. Das können zum Beispiel Menschen sein, die ihr um Rat oder Unterstützung bittet. Es wird immer Leute geben, die euch einreden, dass ihr nicht gut genug seid. Aber das ist nicht wahr! Es lohnt sich, für die eigenen Träume zu kämpfen!

Mehr über Natalyas ungewöhnlichen und beeindruckenden Werdegang erfahrt ihr in diesem Interview. Wenn auch ihr euch für die Welt der Unternehmensberatung interessiert, findet ihr hier weitere Einblicke und passende Einstiegsmöglichkeiten bei uns: Consulting-Karriere bei EY.