Learning @ EY – digital und für alle

Man lernt nie aus! Deshalb ist lebenslanges Lernen ein wichtiger Faktor für die Förderung unserer Mitarbeitenden. Als Leiterin des Learning-Teams weiß Kathrin genau, wie Weiterentwicklung bei EY gelebt wird – und wie die Zukunft des Lernens aussieht.

Hallo Kathrin, du warst schon mal bei uns im Blog zu Gast – damals zum Thema „EY Badges“. Stell dich unseren Leserinnen und Lesern trotzdem kurz vor: Wer bist du und was machst du bei EY?

Ich bin Leiterin des Learning-Teams bei EY und habe hier in der Vergangenheit auch schon als Managerin von Großprojekten im öffentlichen Sektor gearbeitet. Dabei hat mich immer wieder die Frage bewegt: Wie können Unternehmen ihr eigenes Potenzial noch besser nutzen und welche Rolle spielen dabei die Mitarbeitenden? Heute entwickle ich mit meinem Team genau dafür Weiterbildungsmaßnahmen und Strategien. Bei EY setzen wir schließlich auf lebenslanges Lernen – und das wird durch eine moderne, zukunftsorientierte Lernlandschaft gefördert. Das ist unser Motivator.

Wie sieht zukunftsorientiertes Lernen konkret aus?

Lernen bei EY ist vielseitig – und vor allem smart: digitale Workbooks, Simulationen, virtuelle Klassenräume, Videokurse oder Web Based Training bieten je nach Lernziel und Inhalt unterschiedliche Möglichkeiten. Bei einigen neuen Angeboten ist durch unser EY Badge-Programm auch der Erwerb eines digitalen Abzeichens möglich. Unsere Ideen für die Zukunft gehen außerdem in Richtung neuer Plattformen, 3D-Lern- und Arbeitswelten und mobiler Lern-Apps. Wir wollen unsere Learning-Agenda mutig, innovativ und nachhaltig gestalten. Denn dadurch schaffen wir neue Möglichkeiten, sich Wissen anzueignen – und zwar genau dann, wenn es gebraucht wird. Das ist ein entscheidender Vorteil, da das Lernangebot direkt genutzt und in der täglichen Arbeit angewandt werden kann. Durch virtuelle Angebote reduzieren wir außerdem den Umfang an Reisetätigkeiten und unterstützen so unsere Ambitionen als klimafreundliches Unternehmen.

Also alles nur noch digital?

Ich würde eher sagen: hybrid. Denn auch wenn die digitalen Möglichkeiten fantastisch sind, bleibt der persönliche Austausch wichtig – zum Beispiel um gelerntes Wissen nochmal zu reflektieren. Ein weiterer Faktor ist das Networking. Sicherlich ist es lustig, im virtuellen Schoko-Tasting über die nach Hause versandte Schokolade zu philosophieren – wir kriegen hier tolle Rückmeldungen. Aber auf die ungezwungenen, zufälligen Gespräche an der Kaffeebar nach einem Training freuen sich sicherlich auch schon viele von uns.

Was gilt es, beim digitalen Lernen zu berücksichtigen?

Hand vor den Mund! Das würden unsere Trainierenden sagen, falls früher jemand im Klassenraum gegähnt hat. Abschweifende Blicke oder entsprechende Körperhaltungen sind im digitalen Set-up schwierig. Macht sich jemand beim Beschriften eines Post-its intensiv Gedanken oder wird das Teil einfach gelangweilt ans Board geklebt? Um so wichtiger ist es, in professionelle, methodisch und didaktisch attraktive Lernkonzepte zu investieren, damit Inhalte so kurz wie möglich und so lang wie nötig gestaltet werden.

Wichtig ist uns außerdem, alle Mitarbeitenden mitzunehmen. Ist eine 3D-Lernlandschaft cool und die neue Plattform die richtige für uns? Nur dann, wenn sie barrierefrei und damit für alle Lernenden nutzbar ist. Wie können wir introvertierte Menschen in virtuellen Klassenräumen bestmöglich integrieren? Diese Diskussionen zum Thema Diversität und Inklusion im Learning-Umfeld verstärkt zu führen, empfinden wir als wichtig und wertvoll, um die Weiterentwicklung und das Potenzial aller Mitarbeitenden bei EY zu fördern.


Das klingt, als gäbe es für alle Mitarbeitenden das passende Lernangebot. Wie werden eure Angebote angenommen?

„It´s yours to build ”: Das versuchen wir unseren Mitarbeitenden zu vermitteln, wenn wir sie ermutigen, das eigene Potenzial zu nutzen oder in neue Skills und Know-how zu investieren. Und es stimmt, jeder baut sich seinen eigenen Weg. Aber es ist wichtig, dass es Menschen und Technologien gibt, die einem aufzeigen, wo die Bausteine liegen. Diese Orientierung zu geben ist das, was mich persönlich antreibt.


Abschließend noch ein kurzer Blick in die Zukunft: Was steht bei dir als Nächstes an?

Mit zwei Kollegen arbeite ich gerade an einer neuen Plattform: „What´s NEXT Talks“. Geplant sind kurze, inspirierende Erfahrungsberichte und Talks – von Mitarbeitenden für Mitarbeitende. Gerne kann ich beim nächsten Mal mehr dazu erzählen.

Weiterbildung, die individuell auf euch zugeschnitten ist: genau das, was ihr euch wünscht? Auf unserer Karriere-Website erfahrt ihr, was es beispielsweise mit den EY-Badges auf sich hat – und wie ihr bei EY eure Karriere ganz gezielt voranbringen könnt.