Young Tax Employee of the Year – Tax Leader von morgen

„Herzlichen Glückwunsch! Du wurdest von deinem Tax Leader für die Teilnahme am internationalen Wettbewerb Young Tax Professional of the Year nominiert.“ Eine Nachricht, der viele Stunden intensiver Vorbereitung, reichlich Austausch mit internationalen Tax-Talenten und vor allem ganz viel Spaß und wertvoller Wissensgewinn folgen sollten. Nadine (23) berichtet von ihrer Teilnahme als EY-Interne am internationalen Wettbewerb.

Hallo Nadine, was machst du bei EY?

Während meines Masterstudiums der Wirtschaftsinformatik habe ich bei EY in der „Indirect Tax Technology and Transformation“ als Werkstudentin angefangen. Nach Abschluss meines Studiums im letzten Sommer gehöre ich nun in Vollzeit zur Familie. Meine Arbeit bei EY beschreibe ich gerne als „Digitalisierungsberatung für Steuerabteilungen“. Konkret berate ich zu Automatisierungsprojekten, in welchen wir in enger Zusammenarbeit mit dem Mandanten steuerrelevante Prozesse im ERP-System automatisieren – von der Datenanalyse, Prozessaufnahme, Konzeption und Implementierung bis hin zum Go-Live und Mitarbeiterschulungen.

Du hast an unserem Event „Young Tax Professional of the Year“ (YTPY) für Deutschland teilgenommen. Kannst du kurz erklären, worum es da geht?

YTPY ist ein globales Nachwuchsprogramm. Es fördert herausragende Talente im Bereich Steuern sowohl extern an Universitäten als auch intern bei EY. In dem Programm geht es darum, die persönliche Perspektive in der Tax-Welt zu finden, Präsentations- und Tax-Skills zu beweisen und sich früh in der Karriere international zu vernetzen. Pro teilnehmendem Land – in diesem Jahr waren es zweiunddreißig – geht die Person an den Start, die sich jeweils im nationalen Vorentscheid behaupten konnte.

Wie hast du das Event erlebt und was hat sich im Vergleich zum Vorjahr verändert?

2020 war das erste Jahr, in dem YTPY virtuell stattgefunden hat. Während es in den vergangenen Jahren ein Vier-Tages-Event in Amsterdam mit Vor-Ort Präsentationen und Teambuilding gab, bestand es in diesem Jahr aus virtuellen Terminen über mehrere Wochen, die uns auf das Finale vorbereitet haben. Los ging es mit einem Kennenlern-Kick-off, gefolgt von einer Q&A-Session mit dem globalen EY Tax Leadership. Anschließend konnten wir in einem professionellen Training unsere Vortrags-Skills verfeinern. Der Wettbewerb endete mit der Bearbeitung einer umfangreichen Case Study zu kniffligen Steuerthemen und der finalen Präsentation vor einer hochkarätigen Jury.

Was konntest du für dich mitnehmen?

Da mir der informelle Austausch im Team trotz der großartigen Ideen des Organisationsteams etwas zu kurz kam, habe ich ganz im Sinne unseres Slogans „build your own exceptional EY experience“ für eines der Wochenenden ein virtuelles Speedmeeting organisiert. So konnten sich alle Teilnehmenden auch privat austauschen. Besonders genossen habe ich den Kontakt mit internationalen Top-Talenten, die alle sehr sympathisch, eloquent, intelligent und offen für interkulturellen Austausch sind – auch wenn ich als Wirtschaftsinformatikerin unter den vielen Teilnehmenden aus den Bereichen Taxation und Law eher eine Exotin war.

Gibt es etwas, dass du abschließend unseren Leserinnen und Lesern mitgeben möchtest?

Die technischen Themen, das virtuelle Format sowie die Skills und Interessen der Teilnehmenden von YTPY 2020 haben klar gemacht, dass die „Future of Tax“ digital ist. Zu den klassischen Steuerkenntnissen kommen immer mehr digitale Skills hinzu – und bald sind (Wirtschafts-)Informatikerinnen und -Informatiker in der Steuerberatung keine Ausnahme mehr.


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