Raus aus dem Autopiloten – Mindfulness @ EY

Ganz bewusst mit allen Sinnen im Moment zu sein, beobachtend und wahrnehmend, ohne zu bewerten: Das ist gemeint, wenn von Achtsamkeit die Rede ist. Oder, auf englisch, Mindfulness. Andrea arbeitet als Teamleiterin und Programm Managerin im Bereich Marketing und Markets. Zudem ist sie Mindfulness Champion bei EY. Im Interview erzählt sie, welche Aufgaben diese Rolle umfasst und warum diesem Thema bei EY so viel Bedeutung zukommt.

Andrea, wie bist du Mindfulness Champion bei EY geworden und was sind deine Aufgaben?

In unserem Arbeitsalltag verbringen wir nahezu die gesamte Zeit in einer Art Autopilot-Zustand. Wir agieren mit der Welt um uns herum und funktionieren. Mithilfe bestimmter Techniken können wir eine achtsame Haltung erreichen, sodass wir wieder mehr bei uns selbst sind. Da ich eine Ausbildung zum Achtsamkeitscoach und auch zur Meditationsleiterin gemacht habe, kann ich Menschen diese Techniken zeigen. Ich biete sowohl bei EY als auch freiberuflich Kurse und Workshops für Achtsamkeit an. EY legt großen Wert auf Mindfulness und unterhält ein weltweites Netzwerk, das sich speziell auf dieses Thema konzentriert. In diesem Netzwerk bin ich als Mindfulness Champion für Deutschland nominiert. Meine Aufgabe ist es, hier allen Kolleginnen und Kollegen von EY Mindfulness zugänglich zu machen.

Warum ist das Thema Mindfulness im Arbeitsumfeld so wichtig?

Berufs- und Privatleben vermischen sich in unserer Gesellschaft immer mehr. Corona wirkt hier wie ein Katalysator. Die Komplexität unseres Lebens nimmt zu, Anforderungen und äußere Reize steigen rasant. Um in einem solch anspruchsvollen Umfeld gesund zu bleiben und effizient arbeiten zu können, müssen wir lernen zu entschleunigen. Wir müssen die Reize zurückfahren und lernen, uns zu fokussieren. Nur Menschen, die gut auf sich achten, können sich selbst – und andere – gut führen. Die Hirnforschung hat in den letzten Jahren viele interessante Erkenntnisse in puncto Mindfulness gewonnen. Sie haben mittlerweile wohl auch die letzten Zweifelnden davon überzeugt, dass es sich lohnt, Mitarbeitende zur Achtsamkeit zu befähigen.

Wie unterstützt EY seine Mitarbeitenden konkret?

EY hat die Themen Wellbeing und Mindfulness im Jahr 2019 in die Strategie und die Kultur des Unternehmens integriert. Inzwischen gibt es zahlreiche Mindfulness-Trainings und -Coachings. Aktuell laufen diese virtuell und etwa im Wochenrhythmus. So haben alle Mitarbeitenden die Möglichkeit, mitzumachen und sich auf ihre eigene Achtsamkeitsreise zu begeben.

Was würdest du denen sagen, die skeptisch sind?

Mindfulness hat nichts mit Esoterik oder stundenlangem Sitzen auf Kissen zu tun. Jeder kann sich in Achtsamkeit schulen und damit sofort anfangen. Die Angebote sind so vielfältig, dass für jeden etwas dabei ist. Mein Rat: Probiert es einfach mal direkt aus. Schließt die Augen und atmet dreimal ganz bewusst ein und aus – und schon seid ihr raus aus dem Autopiloten und wieder „Chef in eurem Haus“. Setzt euch mithilfe des Handy-Timers mehrmals am Tag eine Erinnerung und führt dann diese STOP-Übung aus.

Ihr möchtet auch in einem Unternehmen arbeiten, das auf Achtsamkeit Wert legt? Erfahrt hier, was uns bei EY sonst noch wichtig ist: Vielfalt, Verantwortung, Fortschritt.