„Set Sail“ – mit EY über den großen Teich

Wieder mal raus aus der Komfortzone, dazu ein neues Land kennenlernen und Berufserfahrung sammeln? “Klingt gut!”, dachte ich, und bewarb mich auf das Programm “Set Sail” von EY. Es war im Sommer 2019, als ich mich in den Flieger nach Atlanta setze, um für knapp sechs Monate ein ganz besonderes Praktikum in der Wirtschaftsprüfung zu absolvieren. Ich bin Patrick Hoffmann, 27 Jahre alt und Masterstudent an der Uni in Münster. Meine Erlebnisse, Herausforderungen und Erkenntnisse möchte ich gerne mit euch teilen.

Nach kurzer Eingewöhnung an die einerseits ähnlichen, aber dennoch unterschiedlichen Verhältnisse in den USA stand schnell der erste Arbeitstag im Office an. So weit nichts Ungewöhnliches – aber dieses Mal eben in einer anderen Sprache. Kam ich hin und wieder an die Grenzen meiner Englischkenntnisse? Definitiv. War das ein Problem? Absolut nicht! Denn man merkt schnell, dass es immer eine Lösung gibt und oft mehrere Wege zum Ziel führen. Diese Erkenntnis konnte ich direkt mitnehmen – und natürlich auch meine Englischkenntnisse vertiefen.

Während des Praktikums durfte ich bei der Jahresabschlussprüfung verschiedener Unternehmen mitwirken, sowohl durch konkrete Prüfungshandlungen, wie das Prüfen von Rückstellungen, als auch durch organisatorische Aufgaben. Durch die Dauer meines Praktikums von sechs Monaten konnte ich nicht nur die Hauptprüfung kennenlernen, sondern war vorab auch in die Prüfungsplanung und Vorprüfung voll involviert. So konnte ich den kompletten Prüfungsprozess miterleben. Wie üblich, waren wir in den teils internationalen Prüfungsteams entweder beim Mandanten vor Ort oder im Office tätig. Durch abwechslungsreiche Aufgaben kamen ständig neue Lerneffekte hinzu, wie beispielsweise Prüfungshandlungen mithilfe von Data Analytics. Daneben hat mich vor allem motiviert, dass ich mit zunehmender Erfahrung auch immer mehr Verantwortung übernehmen konnte. Für meine berufliche Zukunft habe ich viel neues Wissen mitgenommen, zum Beispiel über die Bilanzierung oder den Ablauf einer Jahresabschlussprüfung.

Neben dem Berufsalltag blieb an Wochenenden und während des Urlaubs genug Zeit –  und dank des Praktikumsgehalts auch genug Geld – um die USA und ihre Kultur kennenzulernen. So konnte ich neben dem sehr dynamischen und wachsenden Großraum Atlanta auch weitere Teile des Landes sehen. Highlights waren sicherlich die Reisen nach Kalifornien und an die Ostküste sowie Wochenendtrips nach Florida oder Nashville. Außerdem konnte ich durch die Zusammenarbeit in den Prüfungsteams, aber auch durch die Weihnachtsfeier und weitere Teamevents, zahlreiche Kollegen kennenlernen, die in dieser Zeit zu Freunden wurden.

Dieser Bericht ist nur ein kurzer Einblick in mein knapp halbjähriges Praktikum – eine sehr intensive, spannende und kurzweilige Zeit, in der ich nicht nur beruflich viel dazugelernt habe, sondern auch persönlich um viele Erfahrungen reicher geworden bin. Falls mein Bericht euch für ein Auslandspraktikum begeistern konnte und ihr offen für neue Erfahrungen seid, kann ich euch das Set-Sail-Programm sehr ans Herz legen. Und vielleicht schreibt ja bald jemand von euch den nächsten Blogeintrag, aus einer anderen Stadt, mit neuen Erlebnissen …

Euer Patrick