Feedback = Geben + Nehmen

Als ein zentraler Bestandteil der Kultur oder des Performance Managements in vielen Unternehmen ist Feedback aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Und das aus gutem Grund! Denn mit Feedback werden nicht nur Prozesse optimiert, sondern auch die individuelle Entwicklung der Mitarbeitenden, das Verhältnis mit Vorgesetzten oder die Kommunikation im Unternehmen gefördert. In diesem Blog-Beitrag möchten wir dir zeigen, wie Feedback bei EY gelebt wird und wie wir sicherstellen, dass tatsächlich alle davon profitieren können.

Regelmäßige Feedback-Gespräche zwischen Führungskräften und ihren Mitarbeitenden sind bei EY Bestandteil des global verankerten Performance-Prozesses. Durch diesen vorgegebenen Rahmen haben alle Mitarbeitenden die Chance, ihre Karriere individuell zu gestalten und weiterzuentwickeln.  

Selbstverständlich findet aber auch unabhängig vom Performance-Prozess ein regelmäßiger Feedback-Austausch statt. Wann, wo oder wie dabei kommuniziert wird, kann individuell vereinbart werden – ob im Alltag während der Zusammenarbeit oder in wöchentlichen/monatlichen Abstimmungsterminen. Dass dieser Austausch nicht nur auf vertikaler Ebene stattfindet, ist bei EY unabdingbar: Wir arbeiten meistens in Teams und sind daher in ständigem Austausch miteinander. Damit Weiterentwicklung auf jeder Ebene stattfinden kann, gibt es auch die Möglichkeit zum Upward-Feedback, wobei Mitarbeitende ihre Vorgesetzten beurteilen können.

Feedback wird bei EY also aus allen und in alle Richtungen gefordert und gefördert. Der Erfolg einer solchen Feedback-Kultur hängt jeweils von zwei Faktoren ab: wie man Feedback gibt und wie man es aufnimmt – EY bietet daher unternehmensweite Schulungen und Trainings zum Thema. Damit du aus jedem Feedback das Beste für dich herausholen kannst, haben wir uns einige Tipps und Tricks für dich überlegt, die du in jeder Lebensphase heranziehen kannst, egal ob in privatem oder beruflichem Kontext.

Tipps beim Feedback geben

  • Wenn es um ein geplantes Feedbackgespräch geht, überlege dir im Vorhinein eine Struktur, damit dein Gegenüber nicht mit Information überladen wird. Die Sandwich-Methode ist dabei sehr beliebt und einfach anzuwenden: Lob – Kritik – Lob.
  • Achte darauf auch spontanes Feedback verständlich und hilfreich für dein Gegenüber zu formulieren und beschränke dich dabei auf das Wesentliche.
  • Formuliere dein Feedback in der Ich-Form und vermeide verallgemeinernde Aussagen, so kannst du vor allem Kritik verständnisvoll vermitteln.
  • Denke an das Sender-Empfänger-Modell: es besagt, dass nicht jeder oder jede die Dinge so auffassen wird, wie du sie meinst – egal, ob positiv oder negativ.
  • Unterstreiche deine Aussagen deshalb immer mit Beispielen oder Verbesserungsvorschlägen, so kann dein Gegenüber besser verstehen, warum du Dinge eventuell anders wahrnimmst als er oder sie.

Tipps beim Feedback erhalten

  • Lerne Feedback anzunehmen und auch anzuwenden. Das bedeutet, verwende es als Tool, um an deinen Skills und Fähigkeiten zu arbeiten.
  • Rechtfertige dich nicht – egal ob für Lob oder Kritik – sondern versuche immer Aussagen als konstruktiv aufzufassen.  
  • Wenn du ein Feedback nicht nachvollziehen kannst, frage nach einer Erklärung. Nur so kannst du auch tatsächlich etwas für dich mitnehmen und daraus lernen.
  • Wenn es um ein geplantes Gespräch geht, überlege dir im Vorhinein, wie du dich selbst beurteilen würdest. Das kann dir helfen, Feedback besser zu verstehen und leichter anzunehmen.
  • Nutze jede Chance, um Feedback zu bekommen und frage, wenn nötig, auch aktiv danach. Die subjektive Wahrnehmung anderer kann dir bei deiner Selbstreflexion und Weiterentwicklung helfen.

Unser wichtigster Tipp: Sei offen für Feedback und versuche immer, dir etwas daraus mitzunehmen – egal auf welcher Seite du stehst. Genauso wird es nämlich auch bei EY gelebt!  Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie wir bei EY arbeiten, schau auf unserer Karrierewebsite vorbei!