Online-Kinderprogramm: virtuelle Betreuung @ EY

Die aktuelle COVID-19 Pandemie hat Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor bisher unbekannte Herausforderungen gestellt. Wie wir unsere Mitarbeitenden und deren Familien in dieser Zeit auf besondere Weise unterstützen, erzählt euch unsere Kollegin Isabell in diesem Interview.

Hallo Isabell, in welchem Bereich bist du bei EY tätig und was zählt zu deinen Aufgaben?

Ich arbeite seit mittlerweile zwölf Jahren im Talent Team, unserem Personalbereich. Dort verantworte ich die Themen flexibles Arbeiten, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie mentales Wohlbefinden. Dazu gehört unter anderem die Leitung unseres Online-Kinderprogramms.

Wie ist die Idee, ein Online-Kinderprogramm zu entwickeln, entstanden?

Als aufgrund der COVID-19 Pandemie die Schulen, Kitas und sonstigen Betreuungsangebote geschlossen wurden, war für uns schnell klar: die Arbeit von zu Hause, Kinderbetreuung und Homeschooling – das ist eine große Herausforderung für unsere Mitarbeitenden mit Kindern. Ein paar Tage lang ist das vielleicht ganz aufregend, aber wenn man die ganze Zeit eng beieinander ist und dabei Schularbeiten, Berufliches und Privates unter einen Hut bekommen muss, kann das ziemlich anstrengend werden. Also haben wir überlegt, wie wir unsere Mitarbeitenden und ihre Familien dabei unterstützen können. Das Ergebnis war das Angebot einer virtuellen Kinderbetreuung.

Wie funktioniert das Programm und was kann man sich konkret darunter vorstellen?

Die teilnehmenden Kinder werden über eine Online-Meeting-Software von Pädagoginnen und Pädagogen betreut, können etwas lernen und gemeinsam Spaß haben. Besonders praktisch ist, dass die Eltern nach dem Log-in nicht mehr dabei sein müssen. Im Angebot haben wir z. B. einen Mini-Club für Kinder ab drei Jahren, eine Online-Vorschule, verschiedene Themenwochen, Arts & Crafts oder spielerischen Englischunterricht für die älteren Kinder. Natürlich ist auch etwas zum Auspowern dabei, wie Zumba, Kinderyoga oder Sport mit dem Lieblingskuscheltier. Mit ein bisschen Fantasie ist auch online vieles möglich.

Und wie kommt das Programm bei Eltern und Kindern bisher an? Habt ihr schon Feedback bekommen?

Ja, das Angebot wird sehr gerne angenommen! Das belegen auch die Teilnehmerzahlen, die in kürzester Zeit stark gestiegen sind. Innerhalb der ersten drei Wochen konnten wir schon über 1.000 virtuelle Erlebnisse ermöglichen! Die Kinder haben großen Spaß und genießen die Abwechslung. Auch die Eltern freuen sich über etwas Zeit zum Verschnaufen oder ruhigen Arbeiten. Unterm Strich profitiert also die ganze Familie. Die positive Resonanz zeigt uns, dass wir mit dem virtuellen Betreuungsangebot genau die richtige Idee hatten.

Sind noch weitere Programme geplant?

Momentan läuft das Online-Programm noch. Wie lange, das hängt vom weiteren Verlauf des Coronavirus ab. Zusätzlich haben wir Mitarbeitende, die Kinder haben oder sich um pflege- und hilfsbedürftige Angehörige kümmern, über Webinare mit aktuellen Informationen versorgt. Falls alle Stricke reißen, können Mitarbeitende mit Kindern auch in Zeiten von Corona auf unsere Notfallbetreuung zurückgreifen. Denn wer konnte sich schon auf Homeschooling, den ganz neuen „Familienwahnsinn“ oder Ausfälle beim Pflegedienst vorbereiten? Mit unseren Angeboten wollen wir beim Umgang mit diesen neuen, plötzlichen Herausforderungen Orientierung bieten.

Flexibilität und Mobilität sind in der aktuellen Situation wichtiger denn je. Doch auch unabhängig von der Pandemie bieten wir unseren Mitarbeitenden dauerhaft zahlreiche Möglichkeiten zur bestmöglichen Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben. Lernt unser Angebot kennen!