Katharina verbindet Wirtschaft und Ethik

In unserer vielfältigen Wirtschaftsprüfung unterstützen wir Unternehmen dabei, das Vertrauen ihrer Anleger zu gewinnen, regulatorischen Verpflichtungen nachzukommen und nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu generieren. Dadurch fördern wir die Transparenz, die unsere komplexe Wirtschaft braucht, um zu funktionieren. Katharina ist Teil des Teams und arbeitet in der Abteilung Forensic und Integrity Services. Wie sie zu EY gekommen ist und welche Wirkung sie mit ihrem Job erzielt, erfahrt ihr in diesem Interview.

Hallo Katharina, was ist aktuell dein Aufgabengebiet bei EY?

Innerhalb der Forensic und Integrity Services bin ich für den Bereich Integrität verantwortlich. Wir unterstützen unsere Mandanten dabei, unethisches Verhalten im Unternehmen zu verstehen und zu verhindern. Dadurch beugen wir teuren Skandalen vor – und wenn doch mal etwas passiert ist, helfen wir bei der Analyse.

Dein Weg zu EY verlief eher untypisch. Wie kam es, dass du Teil unseres Teams geworden bist?

Ich bin gebürtige Deutsche, habe allerdings bis zu meinem Einstieg bei EY 17 Jahre lang nicht in Deutschland gelebt. Stattdessen habe ich hauptsächlich in der Schweiz und in den USA gewohnt und gearbeitet. An der Columbia University in New York habe ich zudem mehrere Jahre geforscht und meine Doktorarbeit über „Whistleblowing“ geschrieben – direkt nach der Finanzkrise. Meine Forschungsaktivitäten sind rückblickend vielleicht der wichtigste Grund, warum ich letztendlich zu EY gekommen bin, denn die Themen aus meinem Forschungsgebiet passen sehr gut zu meinem jetzigen Job hier bei EY. Wir versuchen zu verstehen, was genau bei Skandalen wie der Finanzkrise passiert und wie wir als Forensics Unternehmen auf der ganzen Welt dabei unterstützen können, dass so etwas nicht wieder passiert.

Würdest du sagen, dass du mit deinem Job die Wirtschaft revolutionierst?

Ich würde mir nicht anmaßen, mich als Revolutionärin zu bezeichnen. Schließlich arbeite ich ja nicht alleine daran, Ethik und Wirtschaft miteinander zu verbinden, sondern bin Teil eines riesigen Netzwerks. Wenn ich sehe, was momentan in der Welt passiert, berührt mich das auch emotional und zeigt mir, wie sehr wir ethische Grundsätze in unserem Wirtschaftssystem brauchen. Wenn mein aktiver Einsatz wertgeschätzt wird, freut mich das natürlich.

 Hast du abschließend noch Tipps für die jüngere Generation?

Das ist immer ein bisschen schwierig zu sagen, denn tatsächlich habe ich das Gefühl, selbst jeden Tag von meinen jüngeren Kolleginnen und Kollegen zu lernen. Ein paar Tipps kann ich aber aus meiner Zeit als Lehrende geben: Lasst euch nicht so sehr davon leiten, was andere von euch erwarten oder fordern. Versucht stattdessen, so früh wie möglich euren Weg zu finden und habt den Mut, die Reise zu euch selbst auch als Freude zu empfinden!

Haben Katharinas Antworten euch neugierig gemacht? Dann informiert euch jetzt über eure Karrieremöglichkeiten in unserer Wirtschaftsprüfung und gestaltet mit uns eine better working world!