Sensing Journey – Diversität und Inklusion @EY

Diversität und Inklusion sind zentrale Pfeiler unserer globalen Unternehmensstrategie. Dabei fokussieren wir uns unter anderem auf die Inklusion von Menschen mit Behinderung. Um eine konkrete Vorstellung davon zu bekommen, wie es ist, mit einer Behinderung zu arbeiten, haben wir in unserem Team eine „Sensing Journey“ durchgeführt. Was das genau ist und was sich dadurch verändert hat, erfahrt ihr im Gespräch mit Patricia und Ole.

Hallo Patricia, du bist bei EY für Diversität und Inklusion zuständig und hast die „Sensing Journey“ organisiert. Was verbirgt sich dahinter?

Es handelt sich um ein Angebot von myAbility, einer sozialen Unternehmensberatung, die sich auf die Inklusion von Menschen mit Behinderung konzentriert. myAbility setzt bei der „Sensing Journey“ auf fünf Stationen, die sich mit jeweils unterschiedlichen Behinderungen beschäftigen. Dabei rotieren die Teilnehmenden in Kleingruppen von Station zu Station und tauschen sich mit Menschen mit Behinderung aus. An einer Station geht es beispielsweise um Gehörlosigkeit, an einer anderen um blinde und sehbehinderte Personen und an wieder einer anderen um Mobilitätseinschränkungen.

Ole, du bist Partner in der Unternehmensberatung von EY und hast auch an der „Sensing Journey“ teilgenommen. Wieso hast du dich angemeldet?

Weil ich der Inklusion von Menschen mit Behinderung einen hohen Stellenwert einräume und davon überzeugt bin, dass wir alle unseren Beitrag dazu leisten können. Dafür müssen wir die Blockaden in unseren Köpfen abbauen. Das gelingt am besten, wenn man sich mit Expertinnen und Experten austauscht – also mit Menschen mit Behinderung.

Was nimmst du aus der Session mit?

Die Offenheit, mit der über die verschiedenen Themen diskutiert wurde, war inspirierend. Auch das schnelle Feedback zu kleinen Fehlern war sehr hilfreich. Ich habe zum Beispiel die Gebärdendolmetscherin angeschaut, während ich mit einer gehörlosen Person geredet habe. Das kam nicht gut an. Insgesamt sind die Eigenschaften, mit denen wir Inklusion vorantreiben, genau die, mit denen wir auch die Zusammenarbeit in unseren Teams voranbringen und unsere Vision von einer „better working world“ verwirklichen können: Offenheit sowie der Mut, Themen klar anzusprechen und den Menschen in den Vordergrund zu stellen. Denn uns verbindet so viel mehr, als uns trennt!

Patricia, was war für dich eine wichtige Erkenntnis?

Ich stimme Ole in allen Punkten zu. Außerdem ist mir nochmal bewusster geworden: Die Menschen selbst sind nicht behindert, sie werden behindert. Die Erfahrungen, die die Personen an den unterschiedlichen Stationen geschildert haben, haben diesen Fakt noch einmal verdeutlicht. Darüber hinaus macht der Austausch mit den unterschiedlichen Kolleginnen und Kollegen klar, dass es eben nicht die eine Behinderung gibt und Inklusion am besten gelingt, wenn wir offen miteinander kommunizieren.

Selbstverständlich ist die „Sensing Journey“ für uns kein einmaliges Ereignis, sondern eine von vielen Maßnahmen, mit denen wir unsere Unternehmenskultur gestalten. Ziel ist es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich alle Mitarbeitenden dazugehörig und wertgeschätzt fühlen. Ihr wollt mehr darüber erfahren? Auf unserer Karriere-Website findet ihr weitere Infos über unseren Einsatz für Diversität und Inklusion.