Parents @EY – Voller Erfolg mit Teilzeit

Karriere und Familie bestmöglich vereinbaren – das ist EY ein zentrales Anliegen. Im dritten Teil unserer Reihe „Meet the Parents“ erzählt Jürgen, wie er als dreifacher Vater von unseren flexiblen Arbeitsmodellen profitiert und worauf zu achten ist.

Hallo Jürgen, kannst du uns kurz deine Situation bezüglich Familie und Beruf schildern? 

Ich bin Senior Manager in der internationalen Steuerberatung von EY und arbeite in Eschborn. Gleichzeitig habe ich drei Kinder, die jeweils im Abstand von drei Jahren geboren wurden. Meine Frau stieg jeweils nach einem Jahr Babypause mit zwei Arbeitstagen pro Woche wieder in den Beruf ein. Und weil wir mit möglichst wenig Fremdbetreuung auskommen wollten, habe ich mich 2007 dazu entschlossen, meine Arbeitszeit auf vier Tage pro Woche zu reduzieren.

Wie hat dein Umfeld bei EY auf deinen Wunsch reagiert, die Arbeitszeit zu reduzieren?

Mein Wunsch nach mehr Flexibilität wurde sowohl von meinem Team als auch von meinem Vorgesetzten sehr positiv aufgenommen. Besonders die rechtzeitige Kommunikation hat für das gesamte Team den Übergang zur Teilzeit vereinfacht. Dennoch verlief es anfangs nicht ganz problemlos. Das Arbeitspensum war weiterhin sehr hoch und mit dem freien Freitag hat es häufig nicht geklappt. Ich habe dann das Gespräch mit meinem Vorgesetzten gesucht und wir haben gemeinsam eine Umverteilung einiger Aufgaben vereinbart. Seitdem funktioniert es mit der Teilzeittätigkeit, auch wenn es bei Deadlines am Donnerstag manchmal später wird. Ich lebe das Teilzeitmodell bis heute.

Wie nutzt du deine neu gewonnene Zeit?

Ich nutze meinen freien Tag, um aktiv am Leben meiner Kinder teilzuhaben: Krabbelgruppe, Hausaufgabenbetreuung, Hilfe beim Üben mit Musikinstrumenten, Lauf- und Fußballtraining geben, Vorlesen oder ein Computerkurs für die Schulklasse meiner Tochter – das sind nur einige Beispiele dafür, wie ich mich in ihren Alltag einbringe. Darüber hinaus bin ich begeisterter Sportler und nutze einen Teil der freien Zeit für diese Leidenschaft.

Hat das Teilzeitmodell deinen Werdegang bei EY beeinflusst?

Die Flexibilisierung der Arbeitsform muss ein Geben und Nehmen sein. Gegenseitige Akzeptanz und Respekt sind wichtig. Anfangs hatte ich Bedenken, ob sich das Arbeitsmodell negativ auf meine Karriere auswirken würde. Das habe ich offen angesprochen. Mein Vorgesetzter hat mir aber versichert, dass das nicht der Fall sei. Nach all den Jahren in Teilzeit kann ich das bestätigen.

Hast du noch von weiteren Möglichkeiten des flexiblen Arbeitens bei EY profitiert?

Als die letzte Elternzeit meiner Frau endete, habe ich mein Arbeitsmodell noch einmal angepasst. Der Freitag ist weiterhin mein freier Tag. Zusätzlich arbeite ich nun einmal pro Woche im Home Office. Der Vorteil: Ich kann meinen Sohn morgens in den Kindergarten bringen und die Fahrtzeit nach Eschborn entfällt. Man darf sich allerdings nicht der Illusion hingeben, dass man gleichzeitig zu Hause arbeiten und kleine Kinder betreuen kann. So sind die Kinder an meinen Home-Office-Tagen, an denen meine Frau ebenfalls arbeitet, nachmittags bei den Großeltern.

Hast du abschließend noch Tipps für andere Eltern?

Eine klare Abstimmung mit dem Vorgesetzten und dem Team sind essenziell, um Beruf und Familie erfolgreich zu vereinbaren. Man sollte Mut haben und es einfach ausprobieren. Es ist wichtig, sich der finanziellen Auswirkungen einer Arbeitszeitreduzierung bewusst zu sein und dann Vor- und Nachteile abzuwägen. Wenn man in Teilzeit arbeitet, ist außerdem konsequentes Zeitmanagement wichtig. Dass ich mein Arbeitsmodell auch nach über zehn Jahren noch lebe, zeigt, dass eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie möglich ist. Rückblickend würde ich nichts anders machen.

Ob mehr Zeit für die Familie, für Hobbys oder für die Weiterbildung – wir schaffen für unsere Mitarbeitenden ein Umfeld, das den verschiedenen Lebenssituationen und Wünschen gerecht wird. Entdeckt das flexible Arbeiten bei EY!