South Africa – a Chance for a Global New Horizon

Von Mazen El-Sari, Assurance Audit Services, Berlin

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Internationale Erfahrung hilft nicht nur dabei, sich beruflich weiterzuentwickeln, sondern ermöglicht auch, exzellente Leistungen zu erbringen. Bei EY gibt es viele Möglichkeiten, im Ausland zu arbeiten. Zum Beispiel das Mitarbeiterentsendungsprogramm „Global New Horizon“. Ziel des dreimonatigen Einsatzes in einem anderen Land ist es, Wissen und Erfahrungen grenzüberschreitend auszutauschen und diverse Teams mit globalem Mindset zu schaffen. Für eine Entsendung werden Mitarbeiter nominiert, die sich im Anschluss für einen Platz bewerben können.

Ich hatte das Glück, von einem Partner nominiert zu werden, mit dem ich gemeinsam für einige Mandanten tätig war. Durch die Mitwirkung an einem internationalen Mandat konnte ich Einblicke in die Umstände gewinnen, unter denen Unternehmen in Südafrika arbeiten. Ich begann, mich über das Land zu informieren und wollte es gerne mit eigenen Augen sehen. Deshalb bewarb ich mich für einen Einsatz im EY Office in Johannesburg.

Während meiner Zeit dort habe ich eine Menge über das Leben in Südafrika gelernt. Es ist eine überaus facettenreiche Gesellschaft, in der Menschen mit vielfältigen Wurzeln zusammenleben. Sie alle eint ein großer Optimismus und der Wille, trotz manchmal widriger Umstände das Beste aus jedem Tag zu machen. Wer sich für das Thema Diversität oder für die Arbeit mit komplexen Organisationsstrukturen interessiert, dem empfehle ich, sich das in Südafrika in der Praxis anzusehen.

Aus Sicht des Wirtschaftsprüfers ist Südafrika spannend, weil EY dort ganz andere Mandanten bedient als beispielsweise in Berlin. Statt für Organisationen aus dem Dienstleistungs-, Handels-, Telekommunikations- oder Mediensektor arbeiten wir in Johannesburg in erster Linie für traditionsreiche Metall- und Minenunternehmen, die einen Großteil der südafrikanischen Wirtschaftsleistung erbringen. Ich hatte während meiner drei Monate dort das Glück, einige hundert Meter unter der Erdoberfläche eine Mine zu besichtigen.

Nicht nur im Hinblick auf meinen Beruf gab es viel Neues zu entdecken. Ich konnte so magische Orte wie Kapstadt, das Kap der Guten Hoffnung, den Krüger Nationalpark und sogar Tansania besuchen. Die Schönheit des afrikanischen Kontinents ist atemberaubend, und natürlich zählen Safaris zu den Höhepunkten meiner Zeit in Südafrika. Doch auch die Grillpartys der Südafrikaner – die lustigen Braais – sind für mich unvergesslich.

Das EY-Programm Global New Horizons ist eine hervorragende Möglichkeit, sich sowohl beruflich als auch persönlich weiterzuentwickeln. Ich bin dankbar, dass ich die Chance hatte, in bunten Teams zu arbeiten und von Kollegen und Mandanten zu lernen, zum Beispiel über unsere Audit-Methodologie. Auch wenn die südafrikanische Wirtschaft ganz anders ist als die deutsche, wenden wir dennoch dieselbe Technologie an. Ich habe außerdem gelernt, dass es für viele Vorgehensweisen verschiedene Ansätze gibt. Meine wichtigste Erkenntnis war jedoch, dass man immer das Beste aus jedem Tag machen sollte – egal, was passiert.