Refugees@Work – mit Schwarmintelligenz für mehr Integration

Um den Herausforderungen bei der Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt besser begegnen zu können, fand Anfang Juni der Hackathon „Refugees@Work: Together for Solutions“ in Genf statt. Dort kamen Frauen und Männer aus verschiedenen Ländern mit Vertretern von Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Verbänden zusammen, um gemeinsam neue Lösungen und innovative Ansätze für die berufliche Integration geflohener Menschen zu finden. Auch unser Kollege Ivan, Marketing Spezialist im Bereich Markets and Business Development bei EY in Genf, war dabei. Wie er das Event erlebt hat, erzählt er euch in diesem Interview.

Ivan, wer ist die treibende Kraft hinter dem Hackathon „Refugees@Work“?

EY ist Teil der „Alliance for Youth“ (All4YOUth), in der sich mehrere Unternehmen zusammengeschlossen haben, um gemeinsam die Chancen von Jugendlichen im Arbeitsmarkt zu verbessern. Diese Allianz hat gemeinsam mit dem Kanton Genf und der Universität Genf den Hackathon „Refugees@Work: Together for Solutions“ ins Leben gerufen.

Mit welchem Ziel haben sich die Menschen zu dem Hackathon getroffen?

Es ging darum, zu verstehen, warum Flüchtlinge häufig nur schwer am Arbeitsmarkt vermittelt werden können. Und wir wollten Wege finden, um Jugendliche – aber auch Erwachsene – bei der Jobsuche zu unterstützen. Ein Hackathon ist eine innovative Methode, die Schwarmintelligenz nutzt. Dabei denken Menschen ganz unterschiedlicher nationaler, kultureller und beruflicher Herkunft gemeinsam über eine Herausforderung nach. Ziel ist es, in verschiedenen Gruppen einfache und praktische Lösungen für klar definierte Probleme zu erarbeiten.

Wie hast du den Hackathon erlebt?

Auf der Veranstaltung herrschte eine tolle Stimmung. Die Menschen dort waren äußerst motiviert und engagiert, gemeinsam gute Lösungen zu finden. Vor dem Hackathon hatte ich bereits an einem Workshop für Unternehmensvertreter teilgenommen, der uns auf das Thema vorbereitet hat. Auch dort konnte ich das Herzblut spüren, mit dem die Teilnehmer bei der Sache waren.

Was war dein persönliches Highlight?

Es hat mich fasziniert, wie eine so vielfältige Mischung aus Geflüchteten, Vereins- und Unternehmensvertretern sowie Experten und Bürgern an einem Strang ziehen und ein klares Ziel verfolgen kann: die Welt besser und die Integration Geflüchteter leichter machen. Ich war sehr froh, dass ich bei so einer erfüllenden Aufgabe dabei sein konnte.

Was nimmst du von dem Event mit?

Als Mitarbeiter von EY freue ich mich, dass mein Arbeitgeber solche Initiativen fördert und hoffe, dass wir unser Engagement in puncto Corporate Social Responsibility zukünftig noch weiter ausbauen werden. Beim Hackathon „Refugees@Work“ habe ich mich in einer Projektgruppe engagiert, und im September werde ich unsere Lösung vor einer Jury präsentieren. So wird dann aus der theoretischen Idee hoffentlich auch die praktische Umsetzung. Für sich genommen ist dies nur eine kleine Aktion. Doch wenn jeder von uns versucht, etwas Gutes zu tun, dann werden wir unserem Auftrag – „Building a better working world“ – wirklich gerecht.

Wollt auch ihr bei EY nicht nur arbeiten, sondern die Welt zu einer besseren machen? Informiert euch über unsere Angebote für Praktikanten und Absolventen und bewerbt euch auf offene Stellen.