Vom Teilnehmer zum Jurymitglied – Lovis‘ Weg @YTPY

2017 war Lovis als Teilnehmer beim Wettbewerb „Young Tax Professional of the Year“ (YTPY) dabei – und konnte mit seiner Lösung direkt überzeugen. Dieses Jahr sitzt er selbst in der Jury und bewertet, wie die Teilnehmer von YTPY 2019 die anspruchsvollen steuerlichen Aufgaben gelöst haben. Welche Erfahrungen er bei YTPY gemacht hat und welche Tipps er für die Teilnehmer hat, verrät er im Interview.

Hallo Lovis, wie bist Du zu EY gekommen und was ist Deine Aufgabe hier?

2017 habe ich beim Wettbewerb „Young Tax Professional of the Year” teilgenommen. Danach kam dann eins zum anderen und ich konnte im Anschluss an mein Studium direkt bei EY einsteigen. Seit Mai 2018 bin ich als Tax Consultant im Bereich International Tax Services in Stuttgart tätig. Hier arbeite ich jetzt an verschiedensten nationalen und internationalen steuerlichen Fragestellungen unserer Mandanten mit.

Warum hast Du Dich seinerzeit bei „Young Tax Professional of the Year“ beworben?

YTPY ist ein Wettbewerb für Masterstudierende und examensnahe Bachelorstudierende. Die Aufgabe ist, eine knifflige Fallstudie zu bearbeiten und die Lösung anschließend einer Jury zu präsentieren. Das bietet eine tolle Möglichkeit, Kontakte zu EY-Mitarbeitern zu knüpfen und Studierende von anderen Hochschulen kennenzulernen. Falls man es bis ins internationale Finale schafft, trifft man Leute aus aller Welt und nimmt auch persönlich sehr viel mit. Außerdem gibt es natürlich auch was zu gewinnen!

Was waren Deine persönlichen Highlights des Events?

Die Bearbeitung der Fallstudie war sehr aufregend, aber auch ziemlich anstrengend. Und wenn die Jury danach die Gewinner bekannt gibt, ist das ein echter Nervenkitzel. Zu meinen Highlights gehörte auf jeden Fall das internationale Finale in Amsterdam. Dorthin durfte ich als Sieger des deutschen Finales reisen. Ich fand es toll, wie gut sich alle Teilnehmer auf Anhieb verstanden haben. Von Konkurrenzkampf oder kulturellen Differenzen war da keine Spur. Es waren auch coole Aktivitäten geplant, und ich konnte eine Menge lernen.

Du hast 2017 den deutschen Wettbewerb gewonnen – was ist Dein Geheimrezept? Welche Tipps hast Du für zukünftige Teilnehmer?

Teamarbeit ist das A und O. Klar, es ist ein Wettbewerb, aber als Einzelkämpfer kommt man hier nicht weit. Will man die Aufgaben rechtzeitig lösen, bringt es nichts, wenn sich alle gleich planlos darauf stürzen. Am besten verschafft man sich zuerst einen guten Überblick über die Fallstudie und verteilt dann die Aufgaben. Vielleicht hat ein Teammitglied mit einem ähnlichen Problem bereits zu tun gehabt und kann diesen Teil dann übernehmen. Außerdem ist es wichtig, sich gegenseitig zu helfen, falls man mal nicht mehr weiterweiß.

Dieses Jahr sitzt Du in der Jury – welche Tipps hast Du aus Sicht eines Jurymitglieds?

Auch mal ums Eck denken. YTPY ist zwar ein Steuerwettbewerb, aber wenn man nicht nur mit steuerlichem Fachwissen, sondern auch mit allgemeinem unternehmerischem Denken überzeugen kann, ist das auf jeden Fall ein Pluspunkt. Außerdem ist eine gut strukturierte und übersichtliche Präsentation wichtig. Dabei sollte man authentisch bleiben und, falls man etwas nicht weiß, nicht einfach ins Blaue hinein raten. Steuern sind ein so breites Themenfeld – da kann man nicht immer auf alles vorbereitet sein.

Was hat Dich damals dazu gebracht, fest bei EY einzusteigen?

Bei YTPY war der Umgang aller untereinander sehr offen, das hat mir gut gefallen. Und ich habe dort bereits meinen jetzigen Chef kennengelernt. Wir haben uns dann im Rahmen des Wettbewerbs und auch danach ein paar Mal getroffen. Ich habe mich direkt wohlgefühlt und auch deshalb bei EY angefangen.

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