Women @ IT – als duale Studentin die digitale Zukunft gestalten

Nach Abitur und zwei Jahren als Au-Pair in Chicago entschied Jessica sich für eine anspruchsvolle Mixtur aus Theorie und Praxis: das duale Studium bei EY. Wieso sie den Schwerpunkt IT gewählt hat und vor welchen Herausforderungen sie steht, verrät die 23-Jährige im Interview

Hallo Jessica, Du absolvierst derzeit ein duales Studium bei EY. Wie kam es dazu?
Meine Hochschule, die Hamburg School of Business Administration, ist ein Partner von EY. So bin ich auf das Unternehmen aufmerksam geworden. Schließlich habe ich mich mit EY auseinandergesetzt und fand die Arbeit der Firma so interessant, dass ich mich für ein duales Studium entschieden habe. Begonnen habe ich im September 2017 mit dem Vorpraktikum in Hamburg. Im Oktober folgte die erste Praxisphase.

Welche Argumente sprachen aus deiner Sicht für EY?

Eine ganze Menge: das lockere Bewerbungsgespräch, die Vielfältigkeit der Aufgaben und die damit verbundenen Karrieremöglichkeiten sowie die Wertschätzung meiner Persönlichkeit. EY sucht niemanden, der schon alles kann – sondern jemanden, der motiviert ist, lernen möchte und offen kommuniziert.

Abgesehen von den Karrieremöglichkeiten, der Lernkurve und der offenen Kommunikation: Was gefällt Dir bei EY am besten?

Ich finde es spannend, dass EY sich mit Zukunfts-Themen beschäftigt – seien es Digitalisierung, Cyber-Security, Robotergesteuerte Prozessautomatisierung, Künstliche Intelligenz oder Blockchain – und hier konsequent neue Impulse setzt. Außerdem gefällt mir die abwechslungsreiche Arbeit in den unterschiedlichen Teams sehr gut.

In welchem Bereich arbeitest Du derzeit bei EY?

Bei EY arbeite ich in der Service Line Advisory im Bereich „Financial Audit IT Integration“ (FAIT). Hier stellen wir sicher, dass die IT-gestützte Buchführung unserer Mandanten ordnungsgemäß ist.

Das klingt noch etwas abstrakt. Wie würdest Du einem Kind deinen Job erklären?

Stell Dir deine Grundschule vor. Deine Lehrer dürfen andere Dinge machen als Du. Das ist manchmal ungerecht, aber so ist es. In einem Unternehmen ist das genauso. Es gibt Leute, die dürfen mehr machen: Rechnungen schreiben, coole Projekte leiten und Dinge im Computer verändern. Wir prüfen, ob diese Leute sich an die Regeln halten. Stell Dir vor, die Menschen würden sich selbst heimlich sehr viel Geld überweisen. Das wäre unfair, oder? Deine Lehrer müssen sich ja auch an Regeln halten. Wir überprüfen aber nicht unmittelbar die Leute, sondern dass, was sie am Computer machen. Wir schauen, ob alles richtig eingestellt und sicher ist. Wenn der Gabelstaplerfahrer Dinge im Computer ändern kann, dann wissen wir, dass etwas falsch läuft und schimpfen mit dem Unternehmen.

 

Welche Fähigkeiten sollte man mitbringen, um gut in diesem Job zu sein?

Vor meiner Zeit bei EY dachte ich, dass man ein Excel-Held oder SAP-Analyst sein muss. Aber ich bin ohne Vorkenntnisse in diese Richtung eingestiegen und es funktioniert sehr gut. Das meiste lernt man on the job. Ansonsten sollte man die englische Sprache beherrschen, seinen gesunden Menschenverstand einsetzen und Dinge hinterfragen können. Am Allerwichtigsten ist es aber, erfahrenere Kollegen um Rat zu bitten – und zwar so oft, wie man es für nötig hält.

Kannst Du deine Arbeitszeit flexibel gestalten?

Ja, das ist möglich. Ich persönlich fange gerne früh morgens an, sodass ich abends Freunde und Familie treffen oder zum Sport gehen kann. Sind wir beim Kunden vor Ort, entscheiden wir gemeinsam im Team, wann wir loslegen.

Welche Fächer stehen an der Hochschule auf Deinem Vorlesungsplan?

Mein Studium ist eine Mischung aus BWL und Informatik. Mathematische Fächer dürfen hier natürlich nicht fehlen. Im letzten Semester standen z.B. Operations & Supply Chain Management, Architecture of Operational Information Systems, Modeling of Business Information Systems und Statistik auf dem Stundenplan. Eine sehr interessante Mischung.

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