Talentförderung @ EY – Interview mit Susanne Jäger

„Before you are a leader, success is all about growing yourself. When you are a leader, success is all about growing others.“ Dieses Motto lebt Susanne Jäger, Partnerin in den Financial Accounting Advisory Services (FAAS), in ihrem Job. Denn neben ihren Aufgaben in der Wirtschaftsprüfung und -beratung ist sie auch als Assurance Talent Partner für Deutschland, Österreich und die Schweiz (kurz GSA) tätig. Im Interview hat Susanne Jäger uns erklärt, wie sie ihre Mitarbeiter dabei unterstützt, beruflich zu wachsen.

Was bedeutet es, Talent Partner zu sein? Welchen Einfluss hast Du auf die Talente der Zukunft in der Assurance? Talent Partner sein heißt, in erster Linie mal Freude an der Entwicklung von Menschen zu haben, Potenziale zu wittern, Möglichkeiten zu erkennen und Menschen motivieren zu wollen. Ich finde es abenteuerlich, wenn ich höre, dass 4 von 5 Deutschen ausschließlich Dienst nach Vorschrift machen. Die meisten im Land haben innerlich sogar gekündigt. Das sagt zumindest der Engagement Index 2018. Ziemlich erschreckende Zahlen, die ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Unsere Mitarbeiter fühlen sich da deutlich besser aufgehoben. Und genau dafür trete ich auch an. Für mich ist es enorm wichtig, dass Menschen zufrieden sind, und zwar während ihrer gesamten Laufbahn bei EY. Das fängt für uns bei der erfolgreichen Rekrutierung von neuen Talenten und deren Onboarding in unsere Unternehmensstrukturen und Teams an. Es macht mir einfach Spaß, wenn ich Mitarbeiter dabei unterstützen kann, mal etwas Neues zu wagen und auch mal ungewöhnliche Karrierewege einzuschlagen. Solange diese Wege zu ihren Wünschen und unseren Vorstellungen passen, ist das doch perfekt! Das globale EY-Netzwerk bietet auf jeden Fall die besten Voraussetzungen dafür.

Warum ist es Dir wichtig, dass die Mitarbeiter von EY zufrieden sind?

Grundsätzlich ist natürlich jedes Beratungsunternehmen ein People Business. Es sind ja unsere Teams, die beim Kunden den Unterschied machen. Für mich ist es deswegen auch wichtig, dass wir unsere Talent Agenda immer weiterentwickeln. Und das heißt, dass wir immer in beide Richtungen schauen: Was sind die Marktanforderungen und was ist das Mitarbeiterbedürfnis? Unser primäres Ziel ist es, unseren Mitarbeitern kontinuierlich Entwicklungsmöglichkeiten zu geben und zwar persönlich und fachlich. Das finde ich wichtig.

Diversität ist ein großes Thema bei EY. Was bedeutet Vielfalt für Dich und Dein Team?

Diversität ist für mich ganz klar mehr als nur ein Team, das aus Männern und Frauen besteht. Im Mittelpunkt stehen die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe und Herkunftsländer unserer Mitarbeiter. Als globales Unternehmen sind unsere Teams ja international aufgestellt. Daher sind sie natürlich auch immer durch eine sehr interessante Zusammensetzung geprägt: unterschiedliche Charaktere, Kulturen, Lebensgeschichten, so etwas belebt die Bereitschaft zu Perspektivwechseln und zur Kreativität.

Was rätst Du Absolventen, die in der Assurance einsteigen wollen? Welche Eigenschaften sollten sie mitbringen?

Ich denke, grundsätzlich sollten sie gut mit Menschen umgehen können, da wir immer im direkten Austausch mit den Kunden stehen. Außerdem sollten sie ein Verständnis für Zahlen mitbringen und analytisch denken können. Wer sich noch nicht sicher ist, ob die Assurance mit Prüfung und Finance-Beratung das Richtige ist, kann uns im Rahmen eines Praktikums oder als Werkstudent gerne kennen lernen. Dann zeigt sich das schnell.

Momentan befindet sich die Wirtschaftsprüfung als auch die Beratung in einem erheblichen Wandel und es stehen wirklich vielfältige Karrierewege offen. Ehrlich gesagt, die Karriereaussichten in der Assurance sind noch nie so gut wie heute!

EY hat schon früh erkannt: Es gibt ein Leben vor, während und nach der Arbeit. Daher abschließend die Frage: Wo trifft man Dich eigentlich in Deiner Freizeit?

Ich mache gerne Sport, daher trifft man mich mit meinem Mann im Sommer wohl entweder auf dem Mountainbike im Taunus oder im Urlaub in Südtirol. Im Winter sind wir dann im Vogelsberg Langlaufen. Ansonsten verbringe ich meine Freizeit gerne im Garten bei meinen Blumen oder auf der Couch – letzteres aber leider viel zu selten!

Vielen Dank für das Gespräch, Susanne!