EY Law versus Großkanzlei

Als Rechtsreferendar steht man irgendwann vor der Qual der Wahl: Großkanzlei oder „etwas anderes“?

Insbesondere wenn man sich in der Finanzmetropole Frankfurt umschaut, steht man einer überwältigen Auswahl an Möglichkeiten gegenüber. Viele entscheiden sich dabei ganz automatisch für eine klassische Großkanzlei. So war es auch bei den meisten meiner Freunde. Da mir einige Bekannte bereits von positiven Erfahrungen bei EY berichtet hatten, hatte ich EY als eine der „Big Four“ im Hinterkopf und bewarb mich dort.

Ich wurde schon am ersten Tag sehr nett von meinem Team empfangen. Alle waren offen und sahen mich ganz selbstverständlich als Teammitglied an. Das Arbeitsklima war sehr kollegial. Im Nachhinein kann ich sagen, dass es eine meiner besten Erfahrungen war, sich nicht verstellen zu müssen, sondern ich selbst sein zu können.

Das liegt wohl auch daran, dass mein Team insgesamt sehr jung war. Wir haben viele Interessen und Hobbies geteilt und uns auf gleicher Ebene verstanden. Mit einigen Kollegen hat mich vor allem die Fußballbegeisterung verbunden. Gemeinsam sind wir zu Bundesligaspielen gegangen und haben in Pubs Pokalspiele angesehen.

Was meinen Arbeitsalltag betrifft, wurden meine Erwartungen und Vorstellungen voll erfüllt. Aufgabenschwerpunkte waren das Entwerfen von Verträgen, Rechercheaufträge, Übersetzungen und das Bearbeiten von Präsentationen – vorwiegend auf den Gebieten des Gesellschafts- und Arbeitsrechts.

Dank der deutschlandweiten und internationalen Aufstellung habe ich eng mit den anderen deutschen Büros, aber auch mit den internationalen EY Law Offices zusammengearbeitet. Bei fachübergreifenden Fragen konnte ich mich stets an die entsprechenden Kollegen in allen Abteilungen wenden. Diese breite Aufstellung innerhalb der großen EY Organisation mit den verschiedenen Service Lines ist für mich ein weiterer Pluspunkt gewesen. Ich hatte keinen starren Tunnelblick auf mein eigenes Rechtsgebiet. Ich konnte immer auch rechts und links über den Tellerrand blicken.

Meine Anwalt I Station ist jetzt vorbei. Im Dezember 2018 schreibe ich mein zweites Examen. Danach steht noch die Wahlstation an, die ich planmäßig im Ausland verbringen werde. Vorher kehre ich aber im August noch einmal als Rechtsreferendar für die Anwalt II Station zu EY Law zurück – dieses Mal nach Stuttgart, in ein anderes Rechtgebiet.

Bei offen gebliebenen Fragen zu EY Law als Anwaltsstation meldet Euch gerne jederzeit über karriere@de.ey.com oder unseren Facebook-Messenger.

Euer Robert