New Horizons: Zur Betrugsaufklärung in Schweden

„Gibt es denn überhaupt Betrug in Schweden?“ Der jährliche „Corruption Perceptions Index“ der Organisation Transparency International vermittelt das Gefühl, in den nordischen Ländern Europas würde einiges deutlich besser ablaufen als in anderen Teilen Europas. Hinsichtlich Korruption, Geldwäsche und anderen betrügerischen Handlungen gibt es aber auch in Schweden viele spannende Projekte bei EY.

Mein Name ist Juri Gall. Ich bin seit November 2015 bei EY. Davor habe ich meinen Master an der Copenhagen Business School und meinen Bachelor an der Universität Passau abgeschlossen.

Heute möchte ich Euch von meinen Erlebnissen während meines dreimonatigen Auslandseinsatzes in Stockholm erzählen und Euch dabei eine Vorstellung von der Arbeit in den Forensic & Integrity Services Services bei EY vermitteln.

Die FIDS beschäftigt sich vorrangig mit sogenannten internen Sonderuntersuchungen, d.h. der diskreten Untersuchung von Verdachts- und Schadensfällen. In diesem Rahmen werden Beweismittel sichergestellt, Finanzdaten analysiert, Informationsgespräche geführt, der Schaden bemessen und ggf. gerichtsverwertbar ausgewertet. Dabei darf die Arbeit nicht mit der hoheitlichen Ermittlungsaufgabe der Polizei verwechselt werden.

Nach über zwei Jahren in den Forensic & Integrity Services Deutschland hatte ich eine neue Herausforderung gesucht und mich für das Global New Horizon Programm von EY beworben, um die Kollegen in Schweden zu unterstützen. Das Programm ermöglicht mit organisatorischer Unterstützung von EY, kulturelle Unterschiede und verschiedene Arbeitsweises kennenzulernen und so einen Mehrwert für das Heimat- und das Gast-Office zu schaffen.

Da ich bereits mehrere Jahre in Dänemark gelebt hatte, war der Kulturschock nach Ankunft in Stockholm überschaubar. Die schwedischen Kollegen erwiesen sich als motiviertes und sehr professionelles Team. Bereits am zweiten Tag durfte ich mit zu einem Meeting beim Kunden und konnte in den darauf folgenden Wochen zu der Aufarbeitung einer Sonderuntersuchung beitragen.

Neben der sehr effizienten und professionellen Arbeitsweise kommen natürlich auch die berühmten „fika“, eine Art Zusammenkommen zum Kaffee und Kuchen, nicht zu kurz.

Ich erlebe die schwedische Arbeits- und Lebensweise als sehr fröhlich, aufgeschlossen und zuvorkommend, insbesondere wenn die ersten Bären im Norden Schwedens erwachen und den Frühling ankündigen – tatsächlich die meist gelesene Nachricht in den schwedischen Nachrichtenportalen an diesem Tag.

Nach der Arbeit und insbesondere am Wochenende ist natürlich auch Zeit, die Stadt und Umgebung zu erkunden und den Frühling in einer der für mich schönsten Städte Europas zu genießen.

Falls Ihr Fragen haben solltet oder Interesse an der Arbeit in den Forensic & Integrity Services verspürt, schreibt uns gerne eine Nachricht an karriere@de.ey.com oder wendet euch an unseren Facebook-Messenger.

Euer Juri