EY News: Autonomes Fahren – Worauf kommt es an?

„Mobility will change – and so will we.“ Mit diesem Satz wirbt der Hersteller eines autonom fahrenden Konzeptfahrzeuges, an dessen Entwicklung wir von EY beteiligt sind. Aber wie sieht sie aus, die Zukunft der Mobilität? Was wird sich für uns und unseren fahrbaren Untersatz verändern? Und wie können wir mit Ängsten und Unsicherheiten bezüglich innovativer Fahrzeugtechnologien umgehen? Die Antworten auf diese Fragen sind nun greifbarer und wir möchten es natürlich nicht versäumen, Euch von diesen Neuigkeiten zu berichten.

Ein Steuer ohne einen Menschen, der es lenkt? Wer garantiert für die Sicherheit? Fest steht, dass rund 90 Prozent aller Verkehrsunfälle nicht auf technisches, sondern menschliches Versagen zurückzuführen sind. Autonomes Fahren kann also durchaus zur Minimierung ebendieser Unfälle und zur Verbesserung des Verkehrsflusses beitragen. Elektrische, autonom gesteuerte Fahrzeuge werden gegenüber herkömmlichen Autos deutlich sicherer, nachhaltiger, vernetzter und vorausschauender sein. Dennoch lässt sich die teilweise noch bestehende Angst vor der Maschine nicht durch ein paar Statistiken auslöschen.

Mit diesen vier wichtigen Schritten können wir öffentliches Vertrauen im Hinblick auf autonome Fahrzeugtechnologien gewinnen:

  • Aus der Luftfahrt lernen

In der Luftfahrt passieren weitaus weniger Unfälle als im Auto- oder Zugverkehr. Die Angst vor maschinellem Versagen ist gering. Die meisten Passagiere bringen der Luftfahrt ein großes Vertrauen entgegen. Dabei unterscheiden sie nicht zwischen Phasen, in denen das Flugzeug im Autopilot-Modus fliegt und Phasen, in denen es von Menschenhand gesteuert wird. Das Fliegen wurde so gut vermarktet, dass Reisende sich sicher fühlen – davon können Autohersteller lernen.

  • Kunden aufklären und Anreize schaffen

Kunden müssen umfassend aufgeklärt werden und die Möglichkeit haben, ein autonom fahrendes Auto auszuprobieren, bevor sie es kaufen. Durch fahrerlose Taxen, die ab 2020 in Japan im Einsatz sein sollen, können sich Kunden beispielsweise mit innovativen Fahrzeugen vertraut machen.

  • Schrittweise Verbesserung

Wer Konsumenten an innovative Technologien gewöhnen möchte, sollte neue Produkte stufenweise einführen. Stück für Stück. Im Falle der Automatisierungstechnik bei Autos hat dieser Prozess bereits begonnen, zum Beispiel durch die Etablierung von Einparkhilfen und Bremsassistenten.

  • Wie viel Mensch braucht ein fahrerloses Auto noch?

Solange autonom fahrende Fahrzeuge im Straßenverkehr auf manuell gesteuerte Autos treffen, herrscht aufgrund der unterschiedlichen Fahrstile noch Kollisionsgefahr. Bevor  selbstständig fahrende Autos unsere Straßen dominieren, werden wir als menschliche Fahrer unsere Fahrweise anpassen müssen.

Autonome Fahrzeuge sollen menschliches Versagen in Zukunft verhindern. Zuvor müssen allerdings viele Schlüsselfaktoren bemessen werden, um wirklich einen Mehrwert zu schaffen. Die EY Mobility Innovation Group hilft unter anderem Autoherstellern und Technologieunternehmen, neuartige Lösungen zu entwickeln.

Ihr interessiert euch für die Zukunft der Mobilität und möchtet mehr über die spannende Arbeit meiner Kolleginnen und Kollegen erfahren? Dann schaut doch mal auf der Website der Mobility Innovation Group vorbei.

Eure Benita


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