Spot on – „Die Zukunft der Mobilität“

In unserem Karrieremagazin EY Spotlight erwarten Euch mehrmals im Jahr spannende Einblicke in die Welt von EY und persönliche Geschichten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zwei von ihnen möchten wir Euch heute hier im Blog vorstellen. Als Teil der Mobility Innovation Group von EY entwickeln sie innovative Lösungen für die Zukunft der Mobilität. Los geht’s – Spot on Ursula Schneider und Peter Fuß!

Wo bleibt der Fahrspaß, wenn sich das Auto von selbst lenkt? Wie lange werden Motoren noch von Benzin angetrieben? Die Automobilindustrie, Mobilitätsdienstleister, Städte und Kommunen, aber auch branchenfremde Unternehmen aus der IT-Welt und dem Technologiesektor stehen vor vielen Herausforderungen, wenn es um die Mobilität von morgen geht.

Die Kollegen aus der Mobility Innovation Group von EY helfen ihren Kunden – u. a. Autohersteller und Technologieunternehmen –, innovative Lösungen und Geschäftsmodelle zu entwickeln, erfolgreich in den Markt zu bringen und zu skalieren. Wir haben uns mit Ursula Schneider, Senior Manager Mobility Innovation, und Peter Fuß, Senior Advisory Partner Automotive, im „Budii“ getroffen – einem autonom fahrenden, vernetzten Konzeptfahrzeug, an dessen Entwicklung EY beteiligt ist.

Spannend: Wir sitzen hier und können uns unterhalten, ohne auf den Verkehr zu achten, weil „Budii“ uns von A nach B bringt. Sind wir schon bereit für autonom fahrende Autos?

Peter Fuß: Zwei Drittel aller Autofahrer in Deutschland könnten sich vorstellen, ihr Fahrzeug von einem Autopiloten steuern zu lassen – vorausgesetzt, sie hätten die Möglichkeit, das Steuer bei Bedarf selbst zu übernehmen. Vorteil: 95 Prozent aller Verkehrsunfälle passieren aufgrund von menschlichem Versagen. Dieser Faktor kann mithilfe autonom fahrender Autos minimiert und der Verkehrsfluss auf den Straßen verbessert werden.

Ursula Schneider: Natürlich gibt es auch noch zahlreiche offene Fragen, unter anderem: Wie werden sich autonome Fahrzeuge auf die Geschäftsmodelle und Angebote für urbane Mobilität auswirken? Oder: Wie wird sich unser Mobilitätsverhalten durch neue Technologien in einer zunehmend digitalen Welt verändern?

An welchen Fragestellungen arbeitet Ihr selbst bei EY, um die Zukunft der Mobilität mitzugestalten?

Peter Fuß: Mein Schwerpunkt sind Themen rund um das autonome Fahren als ein wichtiger Teil der Mobilität von morgen. Dazu gehört beispielsweise die Fragestellung, wie das Auto der Zukunft zum dritten Lebensraum werden kann und wie damit Wohn- und Arbeitswelt verschmelzen. Hieraus können sich neue Geschäftsmodelle für die Automobilindustrie, aber auch für branchenfremde Unternehmen wie IT- oder Technologiefirmen ergeben.

Ursula Schneider: Als Strategieberaterin und Mitglied der EY Mobility Innovation Group entwickle ich Mobilitätsgeschäftsmodelle und begleite unsere Kunden bei der Umsetzung

und bei der Geschäfts- und Prozessoptimierung in der Wachstumsphase. Die Beratung unserer Teams umfasst dabei sowohl betriebswirtschaftliche als auch technologische und infrastrukturelle Voraussetzungen des Geschäftsmodells.

Worauf kommt es bei der Entwicklung und Umsetzung von Mobilitätskonzepten an?

Peter Fuß: Um innovative Ideen für die Mobilität der Zukunft zu entwickeln, ist es zum einen notwendig, Trends und städtische Rahmenbedingungen zu verstehen und dabei auch disruptiv zu denken – zum Beispiel durch die Zusammenarbeit mit Start-ups. Zum anderen müssen die Ideen umgesetzt werden. Hierzu ist ein starkes Innovationsmanagement ebenso

wichtig wie die Fähigkeit, mit anderen im Markt zu kooperieren. Wir helfen unseren Kunden dabei.

Ganz konkret: Wie könnte der Verkehrsfluss in einer Großstadt denn zum Beispiel verbessert werden?

Ursula Schneider: Ich bin überzeugt, dass in der Zukunft weniger Autos in unseren Städten fahren – auch weil es attraktive Alternativen zur Individualmobilität mit dem eigenen Pkw geben wird – z. B. durch Car- und Bikesharingangebote und Buchungsapps. Stellt Euch vor, Ihr möchtet von A nach B und könntet Euch auf Eurem Smartphone die perfekte Verbindung anzeigen lassen – je nach Verkehrslage und Länge der Strecke. Eine App führt Euch zum nächstgelegenen Carsharing Point, verrät Euch, wo Ihr ein E-Bike ausleihen könnt oder wann die nächste U-Bahn fährt – und das in Sekundenschnelle. Der Vorteil: Ihr kommt schneller ans Ziel.

Peter Fuß: Auch autonomes Fahren kann den Verkehr in Städten erheblich entlasten: So werden sich in der Zukunft mehrere Menschen autonom fahrende öffentliche oder private Fahrzeugflotten teilen. Das ganze Thema Mobilität bietet unfassbar viele Möglichkeiten für innovative Ansätze für ein intelligenteres Leben und Arbeiten der Menschen. Deshalb sind wir auch immer auf der Suche nach tatkräftiger Unterstützung durch neue Kollegen.

Welche Eigenschaften sollte ein Mitarbeiter in der Mobility Innovation Group mitbringen?

Ursula Schneider: Wir freuen uns auf neue Kollegen, die mit Dienstleistungen und Technologien wie Carsharing, Mobilitätsplattformen oder Ladelösungen für Elektroautos vertraut sind und Praxiserfahrungen gesammelt haben. Bei uns steigen unter anderem

Absolventen des Innovationsmanagements, Verkehrswesens oder der Stadtplanung ein – aber auch Ingenieure mit einer betriebswirtschaftlichen Zusatzausbildung.

Peter Fuß: Wichtig ist, dass ein neuer Mitarbeiter frische Ideen einbringt, engagiert ist und analytisch denkt. Optimal wären erste praktische Erfahrungen in der Strategieberatung, der Entwicklung von Geschäftsmodellen, im Innovationsmanagement oder in einem Start-up der Mobilitätsbranche.

Ihr habt noch Fragen zu unserer Mobility Innovation Group? Dann stellt sie uns gerne hier in den Kommentaren! Aktuelle Stellenangebote findet Ihr auf unserer Karriereseite.


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