Digitale Spurensuche – als Datenbezwingerin bei EY

„Ninja-Anwalts-Polizistin“ – das war mein Berufswunsch als Kind. Ich gebe zu: Ninja-Fähigkeiten brauche ich in meinem heutigen Job eher weniger. Aber mit Anwältin und Polizistin lag ich damals gar nicht so falsch. Mein Name ist Tamara, ich bin Assistant in den Fraud Investigation and Dispute Services (FIDS) bei EY und habe mich auf den Bereich Forensic Technology and Discovery Services spezialisiert.

In meinem Fachbereich geht es darum, digitale Beweisdaten zu sichern, die auf Wirtschaftskriminalität hindeuten. Datenträger spielen heutzutage in vielen Straftaten eine wichtige Rolle und werden als Beweisstücke vor Gericht zugelassen. Meine Aufgabe ist es, die IT-Geräte zu untersuchen, die Daten zu strukturieren und mit Hilfe intelligenter Techniken zu filtern. Anschließend bereite ich die Ergebnisse so auf, dass sie lesbar und aussagekräftig sind. Dabei dreht sich alles um die Frage: Wie können wir Daten besser verstehen und schneller analysieren?

Mein Team besteht aus Vertretern ganz unterschiedlicher Fachrichtungen, zum Beispiel Kriminalisten, Soziologen oder Wirtschaftsprüfern. Mein Herz schlug allerdings schon immer für Technik, weshalb ich meinen Bachelor of Science in International Business Information Systems gemacht habe – für mich die perfekte Kombination aus Wirtschaftswissenschaft und Informatik.

In meinem Arbeitsalltag kommt mir mein technisches Verständnis zugute, denn ich kann nicht nur mit der Software umgehen, sondern kenne mich auch mit der Hardware aus. Ich weiß zum Beispiel ganz genau, wie ich einen Computer auseinandernehmen muss, um an den Datenträger zu gelangen. Das ist ein entscheidender Vorteil gegenüber Kolleginnen und Kollegen, die sich ausschließlich auf Wirtschaftswissenschaften spezialisiert haben.

Da sich die Technik ständig weiterentwickelt, muss ich auf dem Laufenden bleiben. Doch genau das macht die Arbeit für mich so besonders, denn ich bin von Natur aus neugierig, liebe die Abwechslung und entwickle gerne kreative Lösungen. Wahrscheinlich habe ich das von meiner Mutter: Sie gibt 365 Tage im Jahr Vollgas und findet für alle meine Probleme eine Lösung – für mich ein echtes Vorbild.

Sport, Musik und Kunst in allen Facetten helfen mir, über meine Grenzen hinauszugehen, meine Kreativität zu entfalten und neue Inspiration zu finden. Außerdem möchte ich gerne flexibel und offen für neue Impulse bleiben.

Die Abwechslung schätze ich nicht nur privat, sondern auch an meinem Arbeitgeber EY: Als Mitarbeiterin in so einem großen, internationalen Unternehmen bereise ich die Welt, lerne unterschiedliche Kulturen und Menschen kennen und schaffe es trotzdem, am Freitagabend wieder bei meiner Familie zu sein.

Was mir in meinem Job am meisten Spaß macht? Der unfassbaren Menge an Daten, die jeder von uns in seinem Leben produziert, auf den Grund zu gehen und sie zu „bezwingen“. Wenn ich es mir recht überlege, ist aus mir wohl doch eine echte „Ninja-Anwalts-Polizistin“ geworden …

Zu Beginn meines Studiums hätte ich nicht vermutet, dass mich mein Weg in die Wirtschaftsprüfung führt, aber bei EY gibt es wirklich viele Einstiegsmöglichkeiten für Absolventen mit naturwissenschaftlichem oder technischem Hintergrund. Wenn Ihr mehr darüber erfahren möchtet, schaut doch mal auf http://staycurious.ey.com vorbei!

Eure Tamara


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