YTPY 2016 – von Hamburg nach Amsterdam und zurück

„Create memories that count!“ Das ist mir im letzten Jahr auf jeden Fall gelungen. Mein Name ist Arndt, ich bin Masterstudent an der Universität Mannheim, und im Juli 2016 gewann ich den deutschen „Young Tax Professional of the Year“-Wettbewerb (YTPY).

Damit qualifizierte ich mich für das internationale Finale in Amsterdam mit Teilnehmern aus 27 Ländern. Meine Erfahrungen und Erlebnisse während dieser spannenden Zeit möchte ich gerne mit Euch teilen.YTPY 2016 – von Hamburg nach Amsterdam und zurück

Runde 1 – Der Online-Test

Los ging es mit der Vorauswahl: 31 steuerspezifische Fragen galt es, in der ersten Runde des „Young Professional of the Year“-Wettbewerbs online zu beantworten – und das innerhalb von 60 Minuten. Was man braucht, um diese Herausforderung zu meistern? Starke Nerven und gutes Fachwissen.

Runde 2 – Das deutsche Finale in Hamburg

Zusammen mit den 14 anderen Finalisten wurde ich anschließend in das EY Office nach Hamburg eingeladen, wo der nationale Gewinner der YTPY-Challenge gekürt wurde. Für mich und die anderen Teilnehmer hieß das: zwei Tage voller Action, Case-Studies und Präsentationen. Vor allem bei der Betreuung eines potenziellen Mandanten inklusive eines Gesprächs mit seinem Finanzberater habe ich viel gelernt.

Am Ende konnte ich die Jury von mir überzeugen und wurde als deutscher „Young Tax Professional of the Year“ ausgezeichnet. Damit hatte ich mich qualifiziert, mein Know-how bei der internationalen Vergabe des YTPY in Amsterdam unter Beweis zu stellen.YTPY 2016 – von Hamburg nach Amsterdam und zurück

Runde 3 – Das internationale Finale in Amsterdam

Ende November 2016 war es dann so weit: Zusammen mit Young Tax Professionals aus 27 Ländern – sowohl Studenten als auch Doktoranden und Berufseinsteiger –  trat ich in der niederländischen Hauptstadt an, um mich spannenden Aufgaben und der Jury zu stellen. Zu Beginn der Veranstaltung erhielten wir intensive Trainingseinheiten in den Bereichen „Executive Impact“, „Körpersprache“ und verschiedenen Präsentationstechniken am Flipchart – für mich eine Erfahrung, von der ich bis heute profitiere.

Das erworbene Wissen konnte ich anschließend in einer beobachteten Gruppendiskussion und einer individuellen Präsentation über eine Case Study einsetzten. In die Bewertung der Jury – bestehend aus Professoren, Partnern und Firmenvertretern – floss außerdem die Vorstellung eines „Personal Statements“ ein, das den Einfluss der Digitalisierung auf das Steuerumfeld thematisierte.

Für mich hat es am Ende nicht ganz gereicht: 2016 konnte sich Karl Frenzel aus Südafrika über den Titel „Young Tax Professional of the Year “ freuen.YTPY 2016 – von Hamburg nach Amsterdam und zurück

Das internationale Finale habe ich zwar nicht gewonnen, aber eines steht fest: Ich habe Erfahrungen mit nach Hause genommen, die mich auf meinem Karriereweg weiterbringen werden. Ich erinnere mich gern an das Finale in Amsterdam und die vielen inspirierenden Momente und Persönlichkeiten, die ich getroffen habe. Und es geht weiter – denn seit Beginn diesen Jahres bin ich Praktikant bei EY im Bereich International Tax Services. Ab April werde ich dann meine Master-Arbeit zu schreiben, um so bis zum Ende des Jahres mein Studium endgültig abzuschließen. Anfang 2018 geht es für mich dann voraussichtlich für drei Monate an den German Tax Desk in New York.

Wenn Ihr mehr über den Wettbewerb „Young Tax Professional of the Year“ wissen möchtet, freue ich mich darauf, von Euch zu hören. Stellt mir Eure Fragen gern als Kommentar unter diesem Beitrag.

 

Euer Arndt

 


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