Wirtschaftsprüfungsexamen – der Blick aufs Ganze

Wirtschaftsprüfungsexamen – der Blick aufs GanzeEs gibt viele gute Gründe, Wirtschaftsprüfer zu werden. In einem Interview verrät uns Torben Kiemann, was ihn motiviert hat, das Wirtschaftsprüferexamen abzulegen. Außerdem gibt der Senior Manager aus Hannover nützliche Tipps an alle, die das Examen noch vor sich haben.

Torben ist seit 2007 bei EY und direkt nach seinem Studium zum Diplom-Ökonom in den Transaction Advisory Services (TAS), Bereich Transaction Support, eingestiegen. In den Wintermonaten hat er jeweils Audit-Mandanten begleitet und als Assistant in der Assurance wertvolle praktische Erfahrung bei der Jahresabschlussprüfung gesammelt. Seit Januar 2012 ist er Wirtschaftsprüfer bei EY.


Torben, wie hilft Dir das Examen aktuell bei der Erfüllung Deiner Aufgaben?

Ein Großteil unserer Arbeit in der TAS erstreckt sich entlang des Accountings und Reportings. Je tiefer Du Dich in diesen Bereichen auskennst, desto bessere Arbeit kannst Du während eines Projektes leisten. Und eine höhere Eigenleistung bedeutet für mich auch mehr Spaß.

Bei Carve-out-Projekten zum Beispiel müssen die Finanzinformationen für einen Unternehmensteil häufig zunächst erstellt werden. Dabei hilft mir das fundierte Fachwissen sehr. Auch die fachliche Breite des Wirtschaftsprüferexamens hilft mir heute dabei, sehr schnell ein Gesamtverständnis für ein Projekt, aber auch für die sonstigen Belange unserer Mandanten zu bekommen.

Ein anderer wichtiger Aspekt ist natürlich die Wertschätzung des Mandanten, die einem als Wirtschaftsprüfer entgegengebracht wird. Ich kann mit vielen Bereichsleitern oder CFOs auf Augenhöhe sprechen und erhalte die entsprechende Anerkennung und Aufmerksamkeit.

Warum hast Du Dich dazu entschieden, das Wirtschaftsprüfungsexamen abzulegen, und wie hat Dir das bei Deinem bisherigen Karriereweg geholfen?

Die Erfahrungen und Kenntnisse, die man durch das Ablegen des Wirtschaftsprüferexamens erhält, umfassen die Bereiche Prüfungswesen, Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Recht sowie Steuern. Sicherlich ist der Titel auch förderlich auf dem Karriereweg, z.B. in die Partnerschaft – obwohl dies natürlich keine Grundvoraussetzung ist.

Wie hat Dich EY beim Wirtschaftsprüfer-Examen unterstützt?

Die zeitliche und finanzielle Förderung durch EY ist erstklassig. Ich wurde ab April freigestellt und konnte mich so optimal auf die Prüfungen im August vorbereiten. Außerdem hat mir sowohl die Erfahrung bei den Abschlussprüfungen und auf Projekten als auch der Austausch mit den Kollegen im Examen sehr geholfen. Aus dem Austausch mit den anderen angehenden Wirtschaftsprüfern ergeben sich dann auch lange anhaltende Beziehungen und Freundschaften.

Wirtschaftsprüfungsexamen – der Blick aufs Ganze

Wie hast Du in der Examensvorbereitung Dein Arbeits- und Lernpensum unter einen Hut bekommen?
Es erfordert schon einen gewissen zeitlichen Aufwand, Wirtschaftsprüfer zu werden. Da ich mich gegen Präsenzunterricht entschieden hatte, konnte ich mir die Zeit zum Lernen vor dem Examen frei einteilen. Dabei habe ich es genossen, bei meiner Familie zu sein.

Angefangen zu lernen habe ich allerdings ein Jahr zuvor, jeweils an den Wochenenden. Motiviert haben mich in erster Linie meine Familie und die Kollegen, aber auch mein Optimismus, die Herausforderung und mein Wille zum Erfolg waren hilfreich.

Vielen Dank für diese Einblicke, Torben.


Habt Ihr weitere Fragen zum Wirtschaftsprüferexamen? Dann stellt sie gerne hier als Kommentar.

Eure Dana


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