Dresscodes – fünf Dinge, die Ihr wissen solltet

Wie schick ist schick? Welche Farbe soll es sein? Und was bedeutet eigentlich „Come as you are“?

Die Welt der Dresscodes, das englische Wort für Kleiderordnung, ist kompliziert. Aber wer nicht in peinliche Situationen geraten will, sollte die Regeln auch und vor allem in der Business-Welt beherrschen – auch wenn sie oftmals unausgesprochen bleiben.

Damit Ihr gewappnet seid, stellen wir Euch die wichtigsten Regeln (und Fettnäpfe) vor.

1. Zu lässig ist unzulässig

 Der Dresscode „Casual“ bedeutet übersetzt so viel wie „lässig“ – aber der Grat zwischen lässig und fahrlässig ist manchmal schmal. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich nicht zu bequem kleiden. Für Frauen gilt zum Beispiel: Durchsichtiges Top, Minirock und Flipflops sind tabu. Männer sollten möglichst nicht in Hawaiihemd, ausgefransten Jeans und ausgelatschten Turnschuhen erscheinen.

Mit Smart Casual ist ein legeres Business-Outfit gemeint. Frauen liegen mit Rock und Bluse oder schlichtem, einfarbigem T-Shirt durchaus richtig. Für die Herren dürfen es eine einfarbige Stoffhose, Sakko und bequeme Sneakers sein.


2. Achtung: Nicht knittern

Geht es im Büro förmlicher zu, dann ist „Business Casual“ die richtige Wahl: dunkler, eventuell leicht gemusterter Anzug für die Herren, Kostüm oder Hosenanzug in dezenter Farbe für die Damen mit bunter Bluse oder T-Shirt.

Die Kleidung sollte auf jeden Fall tadellos, gepflegt und nicht verknittert sein. Für Männer gilt übrigens grundsätzlich im Büro: niemals helle Socken zu dunklen Hosen.


3. Auf die Farbe kommt es an 

„Business Attire“ ist die elegantere Geschäftskleidung fürs Büro. Eine besonders wichtige Rolle spielt hierbei die Farbe. Je höher die Position ist, die jemand einnimmt, umso dunkler ist seine Kleidung.

Männer tragen einen dunklen Anzug, kombiniert mit einem einfarbigen, hellen Hemd und Krawatte. Hemd und Anzugjacke sollten nicht zu eng, die Hose nicht zu kurz sein. Frauen tragen einen dunklen Hosenanzug oder ein dunkles Kostüm mit einfarbiger Bluse in Weiß oder einem Pastellton, Strumpfhose und geschlossenen Schuhen.


 

4. Bitte keine Jogginghose

Wird der Dresscode „Come as you are“ ausgegeben, so bezieht sich dies auf Bürokleidung (siehe Punkt 2. und 3.), die auch am Abend nach Büroschluss anbehalten werden kann. Es bedeutet nicht, dass man auf der Abendveranstaltung so erscheint, wie man an seinem freien Tag von der Couch aufgestanden ist.

Ein wenig Lässigkeit ist allerdings erlaubt. Herren dürfen die Krawatte lockern. Die Dame darf die Kostümjacke gegen eine Feinstrickjacke eintauschen.


5. Auf die Uhrzeit kommt es an

Für die allermeisten formellen Anlässe reicht der Dresscode „Semi Formal“. Dazu gehört für die Herren ein eleganter, dunkler Anzug. Für die Dame passt das „Kleine Schwarze“.

Zu hochklassigen Ereignissen ist aber „Formal“ angesagt. Dabei kommt es auf die Uhrzeit des Anlasses an. Vor 18 Uhr ist bei den Herren ein „Cutaway“ – entstanden aus dem Gehrock, allerdings mit abgerundeten Ecken – angesagt, nach 18 Uhr ein Frack. Die Dame trägt ein Cocktailkleid oder ein schickes Seidenkostüm. Nach 18 Uhr ist eine lange Abendrobe angesagt, dazu Stola oder Stoffjäckchen.


Welchen Dresscode mögt Ihr am liebsten? Oder findet Ihr Dresscodes überbewertet? Schreibt mir Eure Meinung.

Weitere Tipps zur Business-Kleidung findet Ihr in unserem Blog: Frauen bitte hier entlang, Männer bitte dort.

Eure Marisa


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