„Mi casa es su casa“ – von Mexiko nach Eschborn

„Mi casa es su casa.“ Das ist ein Sprichwort aus meiner Heimat Mexiko und bedeutet „Mein Haus ist dein Haus“. Zudem beschreibt es genau das Gefühl, das ich bei EY vom ersten Tag an hatte.

Mein Name ist Mario Alejandro Martínez Rojas. Seit ein paar Jahren lebe ich mit meiner Familie in Deutschland. Seit März 2016 bin ich Praktikant in den Fraud Investigation & Dispute Services (FIDS) bei EY in Eschborn.

Nach einigen Startschwierigkeiten auf dem deutschen Arbeitsmarkt bekam ich meinen Praktikumsplatz über einen ganz besonderen Kontakt – ich hatte Ana-Cristina Grohnert, personalverantwortliche Partnerin bei EY in Deutschland, Schweiz und Österreich und Vorstandsvorsitzende der Charta der Vielfalt, kennengelernt.

In Mexico hatte ich Public Accounting studiert und bereits erste Berufserfahrung als Consultant und im Bereich Compliance und Fraud Investigation gesammelt. Leider war es schwierig, meinen Abschluss und die Berufserfahrung auf dem deutschen Arbeitsmarkt anzuerkennen zu lassen. Eine neue Perspektive eröffnete mir das Programm „OnTop“ der Universität Duisburg-Essen. Bei einer Veranstaltung referierte ich vor über 180 Gästen zum Thema „Berufliche Integration von ausländischen Akademikerinnen und Akademikern“. Ana-Cristina Grohnert hielt ebenfalls einen Vortrag: Sie sprach über Diversity & Inclusiveness bei EY.


Ihre Worte hatten mich sehr beeindruckt, denn sie drückten genau das aus, was ich bei EY kurze Zeit später selbst erlebt habe: „Wir suchen nicht nur Mitarbeiter, die auf den ersten Blick zu uns passen, sondern eben gerade auch solche, die uns ergänzen, uns vielfältiger machen. Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen, dass Vielfalt ein wesentlicher Schlüssel zu mehr Wettbewerbsfähigkeit sein kann. In einer Arbeitsumgebung, in der alle Mitarbeiter mit ihren individuellen Ausprägungen ihr volles Potenzial entfalten können, werden Teams bessere Ergebnisse liefern können.

Nach einem persönlichen Gespräch mit Ana-Cristina Grohnert stellte ich fest, dass EY Worten auch Taten folgen lässt. Ich bekam die Gelegenheit, mich im Team Fraud Investigation & Dispute Services in Eschborn bei Frankfurt vorzustellen. Einige Wochen später konnte ich dort mein Praktikum starten.


Schon nach kurzer Zeit habe ich bereits viele Erfahrungen gesammelt. Betrug, Bestechung und Korruption zu bekämpfen und aufzuklären, erfordert Integrität und Beharrlichkeit und manchmal auch etwas Detektivarbeit. Genau das ist es, was mein Praktikum so spannend und faszinierend macht.

Zurzeit arbeite ich gemeinsam mit Kollegen aus Griechenland, Deutschland, Kolumbien, Argentinien und Rumänien an einem Projekt. Das internationale und interdisziplinäre Umfeld im FIDS-Team fasziniert mich, und ich habe bereits viele interessante Kontakte knüpfen können.

Ich bin mir sicher, dass mich mein Praktikum bei EY auf meinen weiteren beruflichen Weg in Deutschland sehr voranbringen wird. Daher möchte ich mich noch einmal ganz besonders bei Ana-Cristina Grohnert und vielen weiteren Personen bei EY bedanken, die an mich geglaubt und mir dieses Praktikum ermöglicht haben.

Falls Ihr vor einer ähnlichen Herausforderung steht und Tipps für Euren Berufseinstieg in Deutschland sucht, meldet Euch gerne bei mir.

Euer Mario


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