AuditPLUS-Trainee – ¡Vamos a Chile!

Die spannende Welt von EY auf südamerikanische Weise kennenlernen? Tagsüber den Mandanten zur richtigen Bilanzierung von Finanzinstrumenten im „Sanhatten“ Chiles beraten und abends die Spiele der Copa America bei einem Asado (spanisch für Barbecue) anschauen? So ähnlich könnte Euer Aufenthalt in Santiago de Chile als EY-Trainee aussehen.

Mein Name ist Beate Kram und ich bin 25 Jahre alt. Ich habe Internationales Wirtschaftsrecht (Diplom) studiert und letztes Jahr im September am Standort Stuttgart das Trainee-Programm AuditPLUS bei EY begonnen.

Die ersten sechs Monate habe ich meine erste Busy Season in der Assurance  absolviert und danach meine Auslandsorientierungsphase in Santiago de Chile verbracht. Nun bin ich für die dreimonatige Inlandsorientierungsphase in der Sub-Servicel-Line Indirect Tax und berate unsere Mandanten bei allen Fragen in umsatzsteuer- und zollrechtlicher Hinsicht.

 

 

 

 

 

 

Da die Zeit in Santiago de Chile eine sehr wertvolle und spannende Erfahrung für mich war, würde ich Euch gerne davon berichten.

Bei EY in Santiago de Chile habe ich das FAAS-Team unterstützt, das sehr international ist – ein bunter Mix aus deutschem Partner, chilenischen und estnischen (Senior-) Managern sowie kanadischen, belgischen und französischen Kollegen. Diese Kombination machte eine Kommunikation auf Englisch und Spanisch (oder auch Spenglish) notwendig.

Wie überall bei EY war es ein tolles Team. Ich habe mich vom ersten bis zum letzten Tag meines Aufenthalts sehr wohl gefühlt.

Gleich nach der ersten Woche wurde ich zum Team-Event eingeladen – ein Asado (eine Grillmahlzeit) bei einem der Partner. Das war zum ersten Kontakteknüpfen bei EY natürlich sehr hilfreich. Und dies sollte nicht die einzige Gelegenheit bleiben, sich mit meinen Kollegen nach Feierabend zu treffen.

Zu meinen Aufgaben gehörten vor allem die Prüfung von derivativen Finanzinstrumenten (Bewertung und Bilanzierung von eingebetteten Derivaten), die Beratung hinsichtlich der Bilanzierung von Sicherungsgeschäften (Hedging) sowie die Recherche über Neuerungen bei den IFRS-Regularien (internationale Rechnungslegungsvorschriften für Unternehmen) und Übersetzungen von Mandantenmemos vom Englischen ins Spanische.

In den letzten zwei Wochen meines Auslandsaufenthalts habe ich an der Prüfung der chilenischen Tochter eines deutschen Pharma-Konzerns mitgewirkt. So lernte ich auch die chilenische „Wirtschaftsprüferwelt“ hautnah kennen.

Ich wurde bei meiner Arbeit sehr unterstützt, aber auch gefordert. Es war sehr spannend und interessant für mich, genau die speziellen IFRS-Fragestellungen selbst zu beantworten, die in Deutschland immer an die Spezialisten in der FAAS weitergeben werden.

Neben der Arbeit habe ich aber natürlich auch Land, Leute und das Leben in Chile kennengelernt. Die Chilenen sind sehr offen und freundlich, sodass es nicht schwer fällt, mit ihnen bei einem Gläschen Wein oder Piscola, dem „Nationalgetränk“ Chiles, ins Gespräch zu kommen.

Wie jedes Land in Südamerika ist auch Chile sehr vielfältig und hat wunderschöne Landschaften. Meine persönlichen Highlights waren das „Desierto de Atacama in San Pedro“ (Atacamawüste), der „Salar de Uyuni“ in Bolivien (Salzwüste), die „Rapa Nui“ (Osterinsel) und „Rio de Janeiro“ in Brasilien.

Mein Fazit: Die Zeit in Santiago de Chile war eine unvergessliche Erfahrung für mich. Ich hoffe, dass ich Euch Lust darauf gemacht habe, die EY-Arbeitswelt in Südamerika kennenzulernen.

Wenn Ihr Fragen zu Chile oder zum Traineeprogramm AuditPLUS  habt, könnt ihr sie natürlich gerne in unserem Blog stellen.

Eure Beate


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