EY Vantage – quer durch alle Geschäftsbereiche und Regionen

Mein Name ist Katharina Luh. Seit drei Jahren arbeite ich bei EY am Standort Eschborn, mittlerweile bin ich Senior Managerin in den People Advisory Services.

Ich habe 2006 mein Diplom in Betriebswirtschaft und Angewandten Fremdsprachen an der JLU Gießen und der University of Stirling gemacht. Anschließend habe ich bis 2012 berufsbegleitend am International Graduate Centre for the Study of Culture promoviert.


Nach Abstechern in den Wirtschaftsjournalismus und ins internationale Event- und Kulturmanagement arbeite ich nun hauptsächlich in großen interdisziplinären Kundenprojekten im Bereich Shared Services und Organisationsdesign sowie im Talent und Change Management. Ich unterstütze unsere Mandanten bei Entscheidungen, die ihre Organisationsstruktur, -größe und –standorte betreffen. In Zeiten großer Veränderung helfe ich Mitarbeitern und Führungskräften, die Notwendigkeit und den Sinn der Veränderung besser zu verstehen. Zudem biete ich mit unserem Team in Zeiten demografischen Wandels Lösungen bei der Gewinnung und Förderung von Talenten an.

Die eigene Komfortzone disziplinär und geographisch zu verlassen, war mein Wunsch, seit ich bei EY angefangen habe. „EY Vantage“ – ein neues Führungskräfteentwicklungsprogramm in EMEIA – hat mir hierzu die Möglichkeit gegeben und meine Erwartungen weit übertroffen. Ausgesteuert aus Corporate Social Responsibilty und in Zusammenarbeit mit Endeavour Global unterstützt „EY Vantage“ sechs Wochen lang auf Pro-Bono-Basis Unternehmer in Schwellenländern. So manifestiert das Programm einen unserer vielen Beiträge im Bereich Marktwachstum, Innovation und Entrepreneurship.

Seit der Initiierung des Programms 2005 haben EY Manager und Senior Manager weltweit bereits über 200 Entrepreneure unterstützt. Im aktuellen Pilotprojekt in Deutschland, Schweiz und Österreich vertrete ich den Bereich „Advisory“. Heute möchte ich von meinen Erfahrungen berichten.

Am 19. September lande ich in Beirut und nutze die ersten Tage, um mein Hotel zu beziehen und die nähere Umgebung zu erkunden. Ich gehe ins Nationalmuseum und verfolge ein Pferderennen. Ich nutze den Pool auf dem Hoteldach, lese meinen Reiseführer und schaue über die Stadt.

Beirut ist heiß, trocken, wolkenlos und laut. Ständig hupen Autos, Taxen und Minibusse. Cafés, Kunstgallerien und Shoppingmalls reihen sich an Erinnerungsorte des Bürgerkriegs. Es riecht nach Mezze und Falafel.

Das Hinterland hingegen ist hügelig, fast bergig mit vielen historischen Stätten und interessanten Landschaften. Ich nutze die Wochenenden, um den Libanon zu erkunden und erkenne: Dieses Land ist definitiv eine Reise wert und wird nicht umsonst als „Paris des Nahen Ostens“ bezeichnet.

Meine ersten Tage bei ArabNet, dem digitalen Event- und Medienunternehmen, bei dem ich nun arbeite, sind spannend. Die Zeit ist stark geprägt davon, die Reporting-Struktur und den Projektumfang mit dem Geschäftsführer zu vereinbaren sowie grundlegende Dokumente zur Unternehmensstrategie zu sammeln, zu sichten und zu konsolidieren. Ganz nebenbei werde ich von Endeavour- und ArabNet-Kollegen mit lokalen Köstlichkeiten versorgt.

Zusammen mit einem kleinen virtuellen Team unterstütze ich ArabNet in zwei Bereichen. Zuerst geht es darum, einen strukturierten Markteintrittsprozess für potentielle neue Märkte in MENA aufzusetzen und ArabNet mit einem passgenauen Market Entry Toolkit für die eigene Vertriebsorganisation auszustatten.

Der zweite Aspekt bezieht sich auf die entsprechende Anpassung des Organisationsdesigns von ArabNet und der Erarbeitung einer neuen Zielorganisation sowie eines Strategic Workforce Expansion Plans bis 2020.

Schnell wird klar: Das sind nicht die einzigen Themen, um die es gehen wird. Dem Geschäftsführer liegt ein Investorenangebot vor, so dass ich spontan mit Sell-Side-Due-Diligence und Rechnungsprüfung konfrontiert bin.

Dies sind Themen weit außerhalb meiner täglichen Arbeit, bei denen mich das virtuelle, internationale und interdisziplinare EY-Team tatkräftig unterstützt. So steuere ich innerhalb kürzester Zeit nicht nur ein virtuelles Team. Ich überschreite auch Länder- und Bereichsgrenzen und bringe so die maximale Bandbreite der EY-Services in meinen Vantage-Auslandseinsatz ein.

Genau das war es, was ich mit „EY Vantage“ erreichen wollte. Die Komplexität und Internationalität meiner aktuellen Tätigkeit, die Bandbreite der Themen und der mir bisher unbekannte Arbeitskontext des Nahen Ostens in Kombination mit tollen Kollegen bei EY und ArabNet sind eine wirklich geniale Mischung. Ich bin vor allem schwer beeindruckt von der Hilfsbereitschaft der MENA-Kollegen und würde gerne auch nach dem Vantage-Einsatz weiter mit ihnen zusammenarbeiten.

Neugierig geworden? Informiert Euch auf unseren Internetseiten über unser Programm „EY Vantage“  und lernt mich beim Karriere-Event Women@Consulting im Januar in München persönlich kennen.

Eure Katharina aus Beirut

 

 

 


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