„Think social!“ – Pro-Bono-Consulting bei EY

ALAC, Anti-Korruption, Chapters – nach zwei Tagen Workshop im Stuttgarter EY-Office jonglieren wir wie selbstverständlich mit diesen Begriffen.

Hinter uns liegen zwei spannende Tage, an denen wir uns intensiv mit einem Problem der gemeinnützigen Organisation Transparency International (TI) beschäftigt haben. Die Nichtregierungsorganisation (NGO) aus Berlin setzt sich auf unterschiedlichen Ebenen für Korruptionsbekämpfung ein.

Im Juni hatten EY-Consultants aller Servicelines die Gelegenheit, die gemeinnützige Arbeit von TI zu unterstützen, indem sie an einem Pro-Bono-Case mitgearbeitet haben. Die Fragen, mit denen sich knapp 70 Kolleginnen und Kollegen in kleinen Gruppen befassten, drehten sich dabei unter anderem um humanitäre Hilfe, das Monitoring einer Strategieumsetzung, die Entwicklung eines Businessplans für mehr Engagement im Privatsektor und die Korruptionsbekämpfung.

Stuttgart war eines von sechs EY-Offices, die an diesem deutschlandweiten Pro-Bono-Projekt teilgenommen haben. Fernab vom Arbeitsalltag beschäftigte ich mich also im vergangenen Monat gemeinsam mit acht Kolleginnen und Kollegen mit der Frage, wie die Auswirkungen der Korruptionsbekämpfung in den einzelnen TI Chapters, also den Länderorganisationen, gemessen und kommuniziert werden können.

Mit der Antwort auf diese Frage unterstützten wir maßgeblich das sogenannte ALAC-Konzept (Advocacy and Legal Advice Centres). Das sind Abteilungen in den nationalen TI Chapters, die Opfer und Zeugen von Korruption unterstützen, indem sie über Bestechung berichten und helfen, die Fälle zu lösen.

In Stuttgart bedeutete diese Herausforderung „Teamwork pur“. Denn jeder von uns konnte sich mit seiner Expertise einbringen und von seinen Erfahrungen aus der Arbeit in den Bereichen Assurance, Tax, Advisory, Transaction Advisory Services und Core Business Services profitieren.

Die Ergebnispräsentation in Stuttgart am Ende des Workshops war ein voller Erfolg. Sowohl Anette Kleinbord, Head of People Engagement Programme von TI, die uns während der beiden Tage begleitet hatte, als auch EY-Niederlassungsleiter Michael Marbler und Riccarda Körner, nationale CSR-Koordinatorin von EY, waren überzeugt und beeindruckt von den Ergebnissen, die wir in nur zwei Tagen für TI erarbeitet hatten.

Über eine interne Austauschplattform hatten wir im Anschluss an die Workshops auch die Möglichkeit, die anderen Pro-Bono-Cases und die Ergebnisse der Kolleginnen und Kollegen aus Hamburg, Eschborn, München, Düsseldorf und Berlin nachzuverfolgen.

Die Initiative „Think social!“ war eine herausfordernde Abwechslung. Sie hat uns gezeigt, vor welchen Herausforderungen TI als Non-Profit-Organisation steht und welchen wertvollen Beitrag sie für die Gesellschaft leistet.

Im Gegenzug haben wir als EY-Consultants der Organisation bei insgesamt sechs verschiedenen Fragestellungen mit unserer Expertise weitergeholfen. Eine klassische Win-Win-Situation also für beide Seiten.

Möchtet Ihr mehr über die Initiative „Think social!“ bei EY wissen? Dann meldet Euch gerne bei mir.

Eure Marisa

Übrigens: Vor einigen Wochen haben wir in unserem Blog auch von unserer Pro-Bono-Beratung in Kooperation mit der DO School berichtet


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