EY-Start-up-Initative – Berater auf dem Hochseil

Hochseilartist, Erfinder, Jongleur und Buchhalter in einem – wer das macht, muss verrückt sein, sagt Ihr?

Unternehmensgründer sind verrückt genug, es zu versuchen. Damit sie nicht gleich an den ersten Hürden scheitern, hilft ihnen die Start-up-Initiative von EY. Senior Manager Jan Brorhilker erzählt im Interview, was die Beratung der dynamischen Gründerszene so spannend macht.

Jan, beim Thema Start-up denken viele an eine Garagenfirma. Was hat dieses Bild noch mit der Realität von heute zu tun?

Heute ist das alles viel professioneller organisiert. Dank der Vernetzung operieren auch Start-ups in virtuellen Teams weltweit. So kann es zum Beispiel sein, dass der Gründer in Berlin sitzt, der Geldgeber in London und der Programmierer von Israel aus arbeitet.

Warum berät eine so große Organisation wie EY Start-ups? Sind etablierte Unternehmen nicht viel interessanter und lukrativer?

Jedes Unternehmen hat einmal klein angefangen. Und die Start-ups von heute sind vielleicht übermorgen wertvolle Global Player. Für uns bedeutet die Betreuung und Beratung daher eine Investition in langfristige Geschäftsbeziehungen.

Wie sieht die Unterstützung von Start-ups durch EY aus?

Die klassische Frage für ein Start-up ist: Welche Rechtsform soll das Unternehmen haben? Sobald es Investorengespräche gibt, muss ein Geschäftsmodell entwickelt werden. Wir helfen jungen Unternehmen dabei, sich solide aufzustellen. Wir prüfen die Zahlen und hinterfragen sie. Zu Beginn reduzieren wir übrigens die Gebühren für unsere Arbeit erheblich.

Was macht die Beratung von Start-ups so spannend?

Die Gründer gehen oft sehr pragmatisch an Probleme heran und entwickeln schnelle Lösungen. Das ist für Start-ups wichtig, denn sie müssen jede kleine Lücke nutzen.

Was empfiehlst Du einem Gründer, der Erfolg am Markt haben möchte?

Das Bild des Gründers ist viel zu romantisch. Diejenigen, die ich kenne, arbeiten rund um die Uhr. Da geht keiner um 19 Uhr nach Hause. Die Erfolgreichen brennen für ihre Idee. Wer das nicht tut, schafft es wahrscheinlich nicht.

Welche Eigenschaften benötigen unsere Leser, wenn sie selbst Start-ups beraten möchten?

Auf jeden Fall solltet Ihr starkes Interesse am Thema Start-ups und an der Zusammenarbeit mit diesen Visionären mitbringen. Besser ist es sogar, Ihr tickt selbst wie sie und habt eine unternehmerische Ader. Denn als Berater dieser Kunden müsst Ihr Euch nicht nur in Sie hineinfühlen können, sondern über die Durststrecken am Anfang hinweg fungiert Ihr auch mal als Antreiber.

Immer mehr Studenten stehen nach dem Abschluss vor der Frage: Start-up oder großes Unternehmen? Worin besteht der größte Unterschied zwischen einem Start-up und einer Karriere bei EY?

In einem Start-up könnt Ihr innerhalb von drei Tagen CEO werden. Das ist dann allerdings ein bisschen wie der Tanz auf dem Hochseil: Ihr seid ohne Netz und doppelten Boden unterwegs und geht oft große Risiken ein.

Dagegen ist die Karriere bei EY strukturierter und bietet mehr Sicherheit. Gemeinsam haben beide, dass sie zahlreiche Möglichkeiten bieten, sich zu entwickeln. Die perfekte Kombination ist natürlich das Beraten eines jungen Unternehmens im Rahmen der Start-up-Initiative bei EY.

Vielen Dank für das spannende Gespräch, Jan!

Hat Euch unser Beitrag neugierig gemacht auf die Start-up-Initiative? Fragen hierzu könnt Ihr uns gerne hier im Blog stellen.

Eure Marisa


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