New Horizons – neue Perspektiven erleben

Seit ich während meines International-Management-Studiums an der FH Düsseldorf ein Auslandssemester absolviert habe, packt mich – Dominique Scholz – regelmäßig das Fernweh. Daher war schnell klar: Nach dem Studium kommt für mich nur ein international tätiger Arbeitgeber in Frage.

Bei meiner Suche nach einer passenden Einstiegsmöglichkeit stieß ich auf das Traineeprogramm AuditPLUS von EY. Als Teilnehmer dieses Programms lernt man nicht nur die Wirtschaftsprüfung kennen, sondern kann zusätzlich in zwei dreimonatigen Orientierungsphasen einen weiteren Bereich sowie einen ausländischen Standort kennenlernen. Erst am Ende der 19-monatigen Trainee legt man fest, wo man anschließend arbeiten möchte. Das gefiel mir, denn ich hatte während meines Studiums noch keine Erfahrungen in der Wirtschaftsprüfung gesammelt und war mir nicht ganz sicher, ob diese auf Dauer das Richtige für mich ist.

Meine Orientierungsphasen verbrachte ich in den Transaction Advisory Services in Dubai und im Core-Business-Services-Bereich Finance in Eschborn. Beides waren spannende Erfahrungen. Am besten gefiel es mir jedoch in der Wirtschaftsprüfung. Daher stieg ich nach dem Abschluss meines Traineeprogramms in einem Prüfungsteam für einen internationalen Konzern an unserem Standort in Dortmund ein.

Da für dieses Unternehmen mehrere EY-Prüfungsteams auf der ganzen Welt tätig sind, bot sich mir schon bald die Chance, mit unserem „New Horizons“-Programm für einige Monate an einen unserer ausländischen Standorte zu wechseln. Eine tolle Gelegenheit, um EY aus einer neuen Perspektive zu erleben und andere Arbeitsweisen kennenzulernen.

Am „New Horizons“-Programm beteiligen sich EY-Standorte in mehr als 60 Ländern. Man hat also die Qual der Wahl. Das beliebteste Gastgeberland ist übrigens Großbritannien, gefolgt von Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Ich entschied mich für Baku in Aserbaidschan, eine stark wachsende Metropole am Kaspischen Meer mit großen Öl- und Gasreserven. Baku war auch für mich persönlich eine echte Herausforderung. Nur wenige Menschen sprechen Englisch, und aufgrund der strikten Einreisevorschriften ist das Land bisher touristisch kaum erschlossen.

Das ändert sich allerdings gerade: Überall wird gebaut, und einige touristische Großereignisse wie die European Games 2015 oder das erste aserbaidschanische Formel-1-Rennen 2016 werfen schon ihre Schatten voraus.

Einige kulturelle Unterschiede zu Deutschland gibt es natürlich nach wie vor. Aserbaidschan ist ein muslimisch geprägtes Land, und das Essen ist ganz anders als unseres. Mir gefielen besonders die kleinen Obst- und Gemüsemärkte mit Ständen, an denen frisch gepresster Saft verkauft wird.

Meine Kollegen waren überwiegend aufgeschlossen, freundlich und hilfsbereit. Da EY weltweit einheitliche Prüfungsmethoden anwendet, war meine inhaltliche Arbeit dort der in Deutschland recht ähnlich.

Mein Fazit: Es war eine extrem spannende und abwechslungsreiche Zeit. Mein Fernweh ist aber noch lange nicht gestillt. Zum Glück gibt es bei meinem Arbeitgeber ja noch viele weitere Möglichkeiten, ins Ausland zu gehen. Mein nächster Einsatz fernab von Deutschland ist daher bereits in Planung. Falls Ihr noch Fragen zu meiner Zeit in Baku oder zum „New Horizons“-Programm habt, schreibt mir gerne.

Eure Dominique


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