EY Seminar-Pilot – Aufstiegskompetenzen für Frauen

„Nur divers zusammengesetzte Teams sind echte ‚Highest Performing Teams!“ Dieses Zitat unseres CEOs Mark Weinberger zeigt, wie wichtig Vielfalt bei EY ist.

Besonderen Wert legt EY dabei auf eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Talentförderung. So gibt es in Deutschland seit Kurzem ein Pilotprojekt zum Thema „Aufstiegskompetenzen für Frauen“.

Meine Kolleginnen Dr. Katharina Luh, Managerin Advisory und Initiatorin des Seminar-Piloten, und Henriette Revai, Tax Consultant und Teilnehmerin am Pilotprojekt, haben mir dazu mehr verraten.

EY ist ja bereits sehr aktiv im Bereich Diversity & Inclusiveness. Wieso hat EY nun ein weiteres Programm zur Förderung weiblicher Talente ins Leben gerufen?

Katharina: Die Maßnahmen zur Frauenförderung bei EY sind mittlerweile recht vielfältig und fester Bestandteil Weiterbildungsangebotes. Am höchsten ist der Frauenanteil bei uns derzeit im Bereich der Consultants und Senior Consultants. Genau hier setzt nun das neue Format an.

Brauchen Frauen diese „Nachhilfe“ heute überhaupt noch?

Katharina: Karriereentscheidungen in Richtung Führungslaufbahn werden von den meisten Frauen bereits in einem sehr frühen Stadium getroffen. Es geht demnach viel weniger um „Nachhilfe“ als darum, Frauen Lust auf Führung zu machen und ihnen Wege aufzuzeigen, in Führungspositionen zu gelangen.

Das Seminar dient also vielmehr der Bindung weiblicher Talente in diesem frühen Karrierestadium sowie der strategischen Vorbereitung der nächsten Karriereschritte.

Und wie ist das Seminar konzipiert, damit die angesprochenen Ziele erreicht werden?

Katharina: Die Serviceline-übergreifende Talentförderung umfasst einen Impulsabend und jeweils ein Modul zu den Themen „Status und territoriale Kommunikation“, „Kompetenz- und Leistungswahrnehmung“ sowie „Macht und mikropolitische Strategien“.

Hier werden Erkenntnisse aus der Wissenschaft mit praktischen Übungen und Coaching kombiniert. Zudem animieren konkrete Aufgaben die Teilnehmerinnen dazu, das Erlernte direkt in ihrem Arbeitsalltag anzuwenden.

Henriette, was hat Dich zu einer Teilnahme am Seminarpiloten bewegt?

Henriette: Vergangenes Jahr habe ich das Buch “Lean In” von Sheryl Sandberg gelesen. Darin geht es neben den politischen Diskussionen zum Thema Frauenquote auch um die Herausforderungen, denen Frauen im Vergleich zu Männern auf dem Weg zu einer Führungsposition begegnen.

Die Thesen der Autorin fand ich sehr interessant. Daher war meine Motivation zum einen die Neugierde, was sich hinter den Themen der einzelnen Module verbirgt, und zum anderen die Möglichkeit, mich selbst und mein Verhalten zu reflektieren.

Welche neuen Erkenntnisse werden Dich in Deiner weiteren Entwicklung unterstützen?

Henriette: Im ersten Modul des Seminars wurden verschiedene stereotypische Rollenbilder von Männern und Frauen aufgezeigt. Insbesondere die Hintergründe dieser Rollenbilder aus der Perspektive unserer Historie und Sozialisierung zu betrachten, fand ich sehr beeindruckend.

Henriette, was bedeutet es für Dich, dass das EY-Management dieses Format bereichsübergreifend sponsert?

Henriette: Es freut mich sehr, dass EY zu den Unternehmen gehört, die erkannt haben, dass politische Diskussionen allein Frauen nicht in Führungspositionen bringen. Und natürlich ist es sehr motivierend, frühzeitig die entsprechende Förderung zu erhalten, um sich weiterzuentwickeln.

Katharina, wie geht es mit dem Seminarpilot weiter? Und was wünscht Du Dir für die Zukunft?

Katharina: Der Seminarpilot wird nach der Durchführung tatsächlich noch eine Weile weiterlaufen – über Follow-Up-Calls und eine von den Teilnehmerinnen selbstorganisierte Summer School. Wir werden die Inhalte des Piloten weiter schärfen und mit bereits bestehenden Programmen verzahnen, sodass wir im Herbst damit in Serie gehen können.

Liebe Katharina, liebe Henriette, vielen Dank für die ersten Einblicke in das spannende Pilotprojekt.

Habt Ihr Fragen an meine Kolleginnen? Dann stellt diese gerne hier auf dem Blog.

Eure Marisa


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