Bewerbung – fünf Tipps für Euren Lebenslauf

Ihn zu erstellen, kann lästig und zeitraubend sein – aber die Zeit solltet Ihr Euch nehmen. Schließlich ist der Lebenslauf die Visitenkarte Eures bisherigen Werdegangs. Mit seiner Hilfe können sich potenzielle Arbeitgeber schnell ein Bild von Euch und Euren Fähigkeiten machen.

Doch was müsst Ihr beachten, damit Euer Lebenslauf gedruckt so stark ist wie in echt?

Ich habe mich in unserem Recruiting-Team einmal umgehört und die fünf Top-Tipps für einen gelungenen Lebenslauf für Euch zusammengefasst:

  1. Die Form

Ob Ihr das Dokument mit „Lebenslauf“ oder der lateinischen Form „Curriculum Vitae“ überschreibt, ist Geschmackssache. Die Form hingegen ist es nicht. Denn der Lebenslauf listet die Stationen Eures Lebens tabellarisch und nicht im Fließtext auf.

Üblich: Links erfolgt die Zeitraumangabe, rechts die Tätigkeit. Auch wenn Euer Leben bisher sehr abwechslungsreich und spannend verlief, nach zwei DIN-A4-Seiten solltet Ihr zum Ende kommen.

Nicht vergessen: Unterschreibt das Dokument, am besten mit Füller und Tinte. Selbst eingescannt wirkt das besser als mit Kugelschreiber.

  1. Persönliche Daten

Sie dürfen nicht fehlen: persönliche Daten wie Name, Geburtsdatum, Geburtsort, Anschrift, Familienstand und Staatsangehörigkeit. Listet außerdem Eure Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse auf.

Wichtig: Bei der Telefonnummer könnt Ihr gerne auch Eure Handynummer angeben, insofern man Euch da besser erreicht. Eine Festnetznummer, an der lediglich Eure Mitbewohner zu erreichen sind, ist wenig hilfreich.

Verwendet in jedem Fall auch eine seriös klingende E-Mail-Adresse. „schnucki23@“ kommt bei Personalern ebenso wenig an wie „TollerHecht15@“. Gleiches gilt für andere Online-Kontaktmöglichkeiten wie zum Beispiel Eure Usernamen in sozialen Netzwerken.

  1. Bildung und Karrierestationen

Ein wichtiger Punkt im Lebenslauf – zumindest bei Berufseinsteigern – ist die Schul- und Hochschulbildung. Dazu gehören Abschlüsse, akademische Grade sowie Abschlussnoten. Im Laufe des Berufslebens wird Eure Berufserfahrung dann immer wichtiger werden und Eure akademischen Erfolge auf die hinteren Plätze verweisen.

Eure Berufserfahrung nach oder während des Studiums führt Ihr dabei nicht nur auf, sondern untermauert Eure konkreten Tätigkeiten mit dem Positionstitel sowie stichwortartigen Tätigkeiten, die Ihr ausgeübt habt.

  1. Zusatzqualifikationen

Wir bei EY rekrutieren Bewerber nach Talent und Potenzial. Deshalb sind für uns Punkt 4 und 5 sehr wichtig. Und das wird vielen Unternehmen nicht anders gehen.

Zuerst zu Euren Zusatzqualifikationen: Habt Ihr zum Beispiel besondere Computer- oder Fremdsprachenkenntnisse? Habt Ihr ein spezielles Zertifikat in Zeitmanagement erworben?

Durchforstet noch einmal in aller Ruhe Euer bisheriges Leben auf alle Weiter- und Fortbildungen, die Ihr absolviert habt. Es könnte sich auszahlen.

  1. Privates

Ebenso wichtig ist Euer Engagement, das Ihr jenseits von Schul-, Uni- und Berufsleben an den Tag legt. Wenn Ihr Vorsitzender in einem Verein seid, Kids im Volleyball trainiert, eine Sozialstation in Nepal aufgebaut habt oder seit frühester Kindheit begeistert Klavier spielt –Arbeitgeber können daraus eine Menge positiver Rückschlüsse ziehen.

Soweit unsere fünf Top-Tipps für Euren Lebenslauf. Habt ihr noch weitere Tipps, die Ihr mit uns teilen wollt? Dann los.

Viel Erfolg beim Anwenden.

Eure Dana


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