So wirst Du zum Netzwerker – Top-Tipps für Deine Karriere

Es heißt, jeder vierte Job wird über
Kontakte vergeben. Ob diese Zahl stimmt oder die Dunkelziffer nicht sogar viel höher liegt, lässt sich nur schwer belegen.

Eines ist jedoch sicher: Ein gutes Netzwerk schadet nur dem, der keines hat. Doch wie kommt Ihr – gerade zu Beginn Eurer Karriere – zu einem hilfreichen Netzwerk?

Für alle, die nicht zufällig mit einem hochkarätigen Business-Netzwerk geboren wurden, habe ich die wichtigsten fünf Netzwerktipps zusammengestellt.

Diese sollen Euch dabei helfen, Euer professionelles Netzwerk aufzubauen, anzukurbeln und damit den Lohn für Eure exzellenten Kontakte zu ernten  – mehr Wissen, interessante Karrierechancen und tolle (Job)Angebote.

Tipp #1:  Qualität statt Quantität

Mit wie vielen Menschen kann man sich über eine längere Zeit sinnvoll austauschen? Der Anthropologe Robin Dunbar legte die Obergrenze auf 150 Kontakte fest.

Qualität statt Quantität: Baut Euch besser ein kleineres Netzwerk mit intensiven Beziehungen auf anstelle eines riesigen Netzwerkes mit flüchtigen Kontakten. Gerade die sozialen Netzwerke wie Facebook, LinkedIn und Xing verleiten dazu, sich inflationär zu vernetzen – ohne wirkliche Anknüpfungspunkte zum Gegenüber zu haben oder aktiv aufzubauen.

Achtet auf Ausgewogenheit: Baut Euch nicht nur Kontakte in eine Richtung auf, sondern verteilt diese auf mehrere Disziplinen und Spezialgebiete. Vom Hochschulabsolventen der Kunstgeschichte zum Chef aus dem ersten Praktikum bis hin zum hilfsbereiten Kommilitonen – all diese Personen können potenzielle Kontakte Deines Netzwerks sein. Profis im Networking streuen ihre Kontakte bewusst breit.


Tipp #2: Face-to-Face

Wir leben in einer digitalen Welt, und in weltweiten Organisationen wie der von EY werden Netzwerke wie selbstverständlich über Ländergrenzen hinweg geknüpft.

Doch auch bei uns gilt: Ein persönliches Treffen ist immens wertvoll. Hier kann man die Verbindung zu Kollegen, Kunden und Geschäftspartnern massiv stärken.

Versucht also, so viele Kontakte wie möglich persönlich und nicht nur online oder per Telefon zu „treffen“. Auch im näheren Umfeld könnt Ihr Euer Netzwerk durch informelle Treffen aktiv ausbauen.

Wie wäre es, wenn Ihr beispielsweise einmal pro Woche mit einem Kollegen essen geht, mit dem Ihr zuvor weniger Anknüpfungspunkte hattet? Das könntet Ihr sogar mit einem Augenzwinkern als „Blind Date“ organisieren, mit dem Ziel, Euch intern besser zu vernetzen.

Tipp #3:  Informationslieferant

Als guter Netzwerker sollten auch Eure Kontakte von Eurem Wissen profitieren. Auch Ihr müsst einen aktiven Mehrwert darstellen.

Wie Ihr das anstellen sollt? Keine Angst: Euer Job, Eure Aufgaben, Eure Hobbys und Persönlichkeit sorgen schon dafür.

Achtet einfach darauf, dass Ihr in Euren Interessens- und Themenkreisen immer auf dem Laufenden seid. Das hilft beim Smalltalk, und Ihr könnt Euer Netzwerk mit spannenden Insides versorgen. Gerne könnt Ihr Euch dazu auch eine Liste anlegen oder Ihr speichert Eure Informationsquellen im Internet unter Favoriten ab.

Ich selbst nutze beispielsweise RSS-Feeds von Fachblogs, um mich mit den neuesten Informationen zu versorgen, oder abonniere interessante Medien oder Unternehmen in Social Networks. Neuigkeiten kann ich dann sogar einfach mit nur einem Klick mit meinem digitalen Netzwerk teilen oder kommentieren.

Tipp #4:  Lifestyle not Diet

Gutes Networking braucht Geduld, Ausdauer, Kontinuität und Leidenschaft. Setzt also nicht auf kurzfristige Erfolge, wie es viele Diäten in Frauenzeitschriften versprechen, sondern macht Networking zum Teil Eures ganz persönlichen Lifestyles. Bindet es aktiv in Eure Tagesplanung ein und schafft Euch dafür bewusst Freiräume. Oder macht es zu einem Eurer Hobbys.


Tipp #5: Geben und Nehmen

Was in jeder menschlichen Beziehung eine gute Regel ist, gilt auch für den Aufbau und die Pflege eines Netzwerks, denn schließlich habt Ihr auch dabei mit Menschen zu tun.

Ein „Geben und Nehmen“ ist für ein ausgewogenes Netzwerk daher Pflicht. Bietet Eure Hilfe anderen an und teilt nicht nur Euer Wissen wie beispielsweise ein interessantes Buch, einen wertvollen Kontakt oder einen Link zu einem Fachartikel, sondern seid hilfsbereit und offen.

Seid nicht nur an Euch selbst, sondern auch an den Ideen und Themen anderer interessiert. Nicht Konkurrenz, sondern fruchtbare Zusammenarbeit lässt Euer professionelles Netzwerk lebendig werden.

Ich hoffe, dass Euch diese Tipps weiterhelfen und Ihr bald von Eurem persönlichen Netzwerk profitiert. Habt Ihr vielleicht noch den einen oder anderen Tipp, der Euch beim Networking weiterbringt? Dann freue ich mich natürlich auf Eure Kommentare.

Eure Marisa

 

PS: Natürlich könnt Ihr uns auch in Euer persönliches Karriere-Netzwerk auf Xing, Facebook, LinkedIn oder Twitter mit aufnehmen.


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