Bewerbungsgespräch – Tipps für das Job-Interview

Ihr könnt ganz viel richtig machen, aber auch eine Menge falsch. Ich spreche vom Bewerbungsgespräch.

Viele von Euch fühlen sich für anstehende Job-Interviews noch etwas unsicher. Verständlicherweise, denn wer ist gerade beim ersten Bewerbungsgespräch für ein Praktikum oder den Berufseinstieg redegewandt, souverän und super abgeklärt?!

Um Euch etwas mehr Sicherheit zu geben, habe ich die wichtigsten Tipps aus dem Bewerbungs-Workshop, den ich beim 50.000 Fan-Event von EY gehalten habe, für Euch zusammengefasst.

  • Zeit: Ihr erscheint mit hochrotem Kopf und abgehetzt auf die allerletzte Minute oder seid sogar zu spät. Minuspunkt. Deshalb: Plant Eure Zeit sorgfältig. Das gilt für die Anreise, aber auch für die Zeit, die Ihr im Unternehmen benötigt, um Euch zu orientieren und anzumelden.
  • Kleidung: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Macht deshalb nach Eurer Ankunft einen Outfitcheck. Hilfreiche Dresscode-Tipps für Männer und Frauen für unsere Branche haben wir bereits für Euch zusammengestellt.
  • Authentizität: Ihr spielt eine vorher einstudierte Rolle. Nicht gut, denn Euer potenzieller Arbeitgeber möchte Euch kennenlernen, wie Ihr seid. Dass Ihr Eure Antworten trotzdem gut überlegt und abwägt, spricht dem nicht entgegen.
  • Ausstrahlung: Euer Selbstbewusstsein habt Ihr vor der Eingangstür abgelegt – und so seht Ihr auch aus. Stopp! Auch wenn Ihr nicht die berühmte „Rampensau“ seid – Ihr seid gut und könnt etwas. Tankt vor Beginn des Gesprächs Selbstbewusstsein und macht Euch Euren Stärken bewusst.
  • Inhalte: Ihr kommt von Pontius zu Pilatus – nur nicht auf den Punkt. Liefert Eurem Gesprächspartner lieber in der begrenzten Zeit, die Euch zur Verfügung steht, relevante Informationen über Euch, Eure Fähigkeiten und Ziele.Solltet Ihr einmal nicht genau wissen, wie tief Euer Gegenüber sich die Antwort wünscht, dann antwortet kurz und bittet ihn freundlich, gegebenenfalls nachzufragen.
  • Sprache: Sprecht einfach in kurzen, gut verständlichen Sätzen und vermeidet Füllwörter, Pausenwörter wie „Äh“ und nicht geläufige Abkürzungen und Fachwörter.
  • Unangenehme Fragen: Leider gibt es im Interview nicht nur leichte Fragen. Bereitet Euch deshalb auch auf schwierige Fragen vor wie die nach Eurem Gehaltswunsch und Euren Schwächen. Auch die gefürchteten Brainteaser werden von einigen Unternehmen gestellt, um herauszufinden, ob Ihr Euch aus der Ruhe bringen lasst. Tipps zum Lösen von kniffligen Brainteasern findet Ihr auch auf unserem Karriereblog.
  • Wissen: Informiert Euch im Internet und in Fachzeitschriften über das Unternehmen und Eure Gesprächspartner. Dabei könnt Ihr auch die Business-Netzwerke Xing und LinkedIn nutzen. Ihr beeindruckt auch, wenn Ihr das Unternehmen und die Branche im Kontext der gesamtwirtschaftlichen Lage beschreiben und bewerten könnt.
  • Review: Führt auch eine Nachbereitung des Gesprächs durch: Stellt emotionale Distanz zu den Ereignissen her und bewertet das Gespräch. Überlegt Euch, was gut lief und was nicht gut geklappt hat, und zieht daraus Erkenntnisse für Euer nächstes Gespräch.

 

Am Schluss möchte ich Euch noch beruhigen: Je öfter Ihr Bewerbungsgespräche führt, desto sicherer werdet Ihr dabei.

Für Euer nächstes Job-Interview wünsche ich Euch viel Erfolg! Wenn Ihr Fragen oder Anmerkungen habt, freue ich mich, mich mit Euch hier auszutauschen.

Euer Nico


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