Von Einhörnern und Rockstars – EY auf der Karrieremesse „Sticks & Stones“

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Meine Kollegin Sarah (rechts) und unser EY Messe Team auf der Sticks & Stones

Ein Arbeitgeber zu sein, der die Arbeit und Persönlichkeit jedes Mitarbeiters wertschätzt und nicht seine sexuelle Orientierung, Herkunft oder sein Geschlecht – das ist für viele Unternehmen leider auch heute noch nicht selbstverständlich.

Ganz anders ist das bei den Ausstellern der Sticks & Stones-Karrieremesse. Diese Unternehmen schätzen verschiedene Mitarbeiter nicht nur, sie suchen sogar gezielt nach ihnen.

Klar, dass auch EY auf der Messe vertreten ist. Schließlich engagieren wir uns seit Jahren für Diversity & Inclusiveness. Denn wir sind überzeugt, dass sich Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Nationen, mit verschiedenen Lebenserfahrungen und Lebensentwürfen gegenseitig ergänzen, inspirieren und motivieren – und dazu beitragen, eine durch gegenseitiges Verständnis bestimmte und leistungsfähigere Welt aufzubauen.

Gründer der Karrieremesse ist der Diplom-Betriebswirt Stuart Cameron. Er hat selbst schlechte Erfahrungen mit wenig weltoffenen Arbeitgebern gemacht. Meine Kollegin Sarah Schöbel aus unserem Employer Branding Team hat sich bei einem Kaffee an unserem Stand mit ihm über die Messe und ihre Hintergründe unterhalten.

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Das Maskottchen der Sticks & Stones


Hallo Stuart, willkommen an unserem Messestand! Sag mal, warum habt Ihr ausgerechnet ein Einhorn als Messe-Maskottchen ausgewählt?

Einhörner sind cool und stehen für Einzigartigkeit – so wie unsere Messebesucher. Jeder soll so sein, wie er oder sie ist und sich am Arbeitsplatz nicht verstellen müssen. Jeder Mensch ist auf eine bestimmte Weise einzigartig und daher in gewisser Hinsicht ein Einhorn.

Das ist aber nicht das einzige Besondere an der Messe, oder?

Nein, auf der Sticks & Stones ist einfach alles anders. Eine Besucherin hat uns mal gesagt, wir seien der „Rockstar unter den Karrieremessen“. Das ist inzwischen auch unser Slogan. Und wir sind die einzige Jobmesse, die ganz bewusst Schwule, Lesben und Heteros anspricht – darauf sind wir stolz.

Stuart Cameron

Wie bist Du auf die Idee zu dieser Karrieremesse gekommen?

Als ich mit 18 eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann begann, stellte ich schnell fest, dass ich dort nicht ich selbst sein konnte. An jeder Ecke wurde getuschelt. Und als mich ein Kollege vor der Mannschaft als schwul outete, wurde es nicht besser. Mir war klar, hier würde ich nicht lange bleiben.

Nach der Ausbildung verließ ich sofort das Unternehmen. Auch später merkte ich, wie schwierig es war, herauszufinden, bei welchen Unternehmen ich mich nicht zu verstecken brauche. Daher habe ich mir überlegt, dass es toll wäre, wenn sich Unternehmen als stolze Arbeitgeber bei mir outen würden, anstatt ich mich bei ihnen.

 

Eine Karrieremesse, für die wir uns als Arbeitgeber im Vorfeld bei Euch bewerben mussten. Wieso ist Euch das wichtig?

Wir wollen nicht nur leere Worte von uns geben und dann keine Taten folgen lassen. Wir versprechen unseren Besuchern und Besucherinnen, dass sie bei uns auf progressive und offene Unternehmen treffen.

Dass sich jeder frei entfalten kann, ist nicht nur wirtschaftlich förderlich, sondern auch ethisch wünschenswert. Deswegen muss jedes Unternehmen nachweisen, dass es sich auch wirklich gegen Diskriminierung und für Wertschätzung aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen am Arbeitsplatz einsetzt.

Und was hat Dich bewogen, EY als Aussteller zuzulassen? 
EY hat sich sehr viel Mühe bei der Bewerbung gegeben und eine außergewöhnliche Präsentation  vorgelegt. Diese hat uns gezeigt, in welchem Ausmaß sich das Unternehmen für Vielfalt und eine offene Kultur einsetzt. Dabei war zum Beispiel auch ein klares Statement von der Geschäftsführung enthalten.

Warum ist die Messe für Unternehmen wie EY von so großer Bedeutung? 

Auf der Sticks & Stones haben Unternehmen die Möglichkeit, spannende Talente kennenzulernen und zugleich ein Statement für Vielfalt zu setzen!

EY und viele der anderen Aussteller sind global agierende und vernetzte Unternehmen. Das heißt, sie haben die unterschiedlichsten Kunden. Diesen verschiedenen Kunden kann ein homogenes Unternehmen nicht dienen, weil die nötigen Perspektiven und Erfahrungen nicht vorhanden sind.

Ein weiterer Grund: In einer globalisierten Welt und gerade in Großstädten leben Menschen mit allerlei Hintergründen und Identitäten Tür an Tür. Dass diese Vielfalt sich auch in den Unternehmen widerspiegelt und alle Gruppen inkludiert werden, ist auch entscheidend für den Zusammenhalt einer Gesellschaft und soziale Gerechtigkeit.

Lieber Stuart, vielen Dank, dass Du Dir trotz Messestress Zeit genommen hast, um unsere Fragen zu beantworten!

Wenn Ihr noch Fragen zu unserem Auftritt auf der Sticks & Stones oder zum Thema Diversity & Inclusiveness habt, stellt diese wie immer gerne hier unter dem Beitrag!

Eure Sarah


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