AuditXcellence – Bachelor und nun?

Wer sein Studium erfolgreich beendet hat, kann stolz auf sich sein. Doch dieser Glückszustand hält bei vielen nicht lange an.

Denn wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual: weiterstudieren oder den Berufseinstieg wählen?

Bei EY geht beides. Seit Mai 2012 gibt es bei uns in der Assurance das Masterprogramm AuditXcellence. Dieses bietet Euch ein anspruchsvolles Masterstudium, eine erstklassige Vorbereitung auf das Wirtschaftsprüfer-Examen und wertvolle Berufserfahrung.

Derzeit durchlaufen 65 Studenten das Programm, die sich auf vier Hochschulen verteilen. Unter ihnen ist Katja Treffer (26). Sie absolviert seit Mai 2013 ein Masterstudium in Accounting and Auditing an der Accounting School Bochum Münster (ASBM) in Düsseldorf.

In einer Lernpause – zwischen HGB und IFRS – hat sie sich ein paar Minuten Zeit für ein Telefoninterview mit mir genommen. Schließlich kann Katja Euch den besten Einblick in das duale Masterprogramm AuditXcellence geben.

Katja_Treffer

Hallo Katja, schön, dass du trotz deines Prüfungsstress Zeit für meine Fragen gefunden hast. Warum hast Du Dich denn vor über einem Jahr bei EY für das AuditXcellence-Programm beworben?

Mir war relativ früh klar, dass ich Wirtschaftsprüferin werden möchte. Deshalb habe ich nach dem Abitur ein Bachelorstudium mit den Schwerpunkten Wirtschaftsprüfung und Steuern gewählt. Als mir ein Professor von dem AuditXcellence-Programm erzählt hat, hat das sofort mein Interesse geweckt.

Ich bin der Meinung, dass es keinen direkteren und effizienteren Weg zum Wirtschaftsprüfer-Examen gibt. Außerdem finde ich die Abwechslung von Berufs- und Studentenleben sehr reizvoll. Das Studentenleben ist natürlich nicht mehr so wie im Bachelor. Aber man kann seine Zeit doch freier und selbstbestimmter einteilen als im Beruf.

Sicherlich ist das anspruchsvolle Programm sehr lernintensiv. Wie schaffst Du es denn, Dich zu strukturieren?

Selbstorganisation ist eine Kunst. Das konnte ich ja während des Bachelorstudiums und der Praxisphase „on the job“ bei EY schon üben. Ich mache mir immer einen Plan, damit ich mich nicht verzettele. Dann verteile ich meine Zeitressourcen und krempele die Ärmel hoch. That’s it.

Bist Du dabei auf Dich allein gestellt? Oder unterstützt Ihr Studenten euch gegenseitig?

Auf jeden Fall! An der Accounting School Bochum Münster sind wir der erste Jahrgang und daher nur 16 Studenten – das erleichtert die Kommunikation. Mit mir studieren auch noch drei weitere EYler. Neben dem allgemeinen Austausch gibt es auch Lerngruppen. Sie sind fachlich und motivationstechnisch eine große Hilfe!

ASBM_2013_Studiengang
Katja und ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen 2013

Kannst Du unseren Lesern kurz die Struktur des Programms erklären?

Praxis- und Studienphasen wechseln sich ab: Von November bis April arbeite ich in der Wirtschaftsprüfung bei EY, von Mai bis Oktober studiere ich.

Das Blockmodell finde ich sehr gut, denn so kann ich mich beiden Aufgaben voll und ganz widmen und dadurch bessere Leistungen erzielen. Zudem stellt mir EY immer einen kompetenten Ansprechpartner zur Seite. Dieser unterstützt mich dabei, alles reibungslos durchzuziehen.

Sind Arbeiten und Lernen in diesem Blockmodell verzahnt?

Ja, wir können vieles aus dem Studium direkt anwenden. Dabei setzt der Aha-Effekt in der Praxis immer öfter ein. Andersherum höre ich manchmal auch in der Vorlesung regelrecht den Groschen fallen, weil sich im Nachhinein die eine oder andere Frage aus vergangenen Jobs beantwortet.

Kannst Du Dir den Unistoff für dein großes Ziel, das Wirtschaftsprüfer-Examen, anrechnen lassen?

Wenn ich mein Masterstudium erfolgreich beende, kann ich hinter die Prüfgebiete BWL/VWL und Recht einen Haken machen. Was natürlich super ist. Dann muss ich für das Examen „nur“ noch je zwei Klausuren in Prüfungswesen und Steuern schreiben.

Wenn sich Bachelorstudenten nun für das Programm interessieren – was rätst du ihnen?

Der Master ist eine super Chance und ein spannender Weg, wenn Ihr Wirtschaftsprüfer werden wollt. Aber Ihr solltet auch bedenken, dass es stressig und nicht einfach wird – eine richtige Herausforderung eben. Wichtig ist, dass Ihr Euch nicht von Eurem Weg abbringen lasst und den Spaß an der Sache nicht verliert.

Ohne welche drei Dinge wärst Du in Deinem Job aufgeschmissen?

Excel, HGB/IFRS und – Humor!

Vielen Dank, Katja, für die Einblicke, die Du uns in das Programm gegeben hast, und für Deine Zeit, die, wie ich gehört habe, knapp ist.

Falls Ihr noch mehr über das Programm wissen wollt, schaut Euch doch mal auf unserer Internetseite zu AuditXcellence um.

Wenn Ihr noch Fragen an mich oder Katja habt, gilt wie immer: einfach schreiben – wir antworten gerne!

Eure Marisa


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