Von Grundausstattung bis Notfallkit – Dresscode-Tipps für Frauen

Wer von uns kennt das nicht? Ein neuer Arbeitstag steht an, wir stehen unschlüssig vor dem Kleiderschrank und die Zeit drängt.

Kleider, Hosen und Oberteile in allen Farben und Variationen füllen die Fächer, aber wir können uns nicht entscheiden. Und eigentlich haben wir sowieso viel zu wenig – und nie das Richtige – zum Anziehen.

Wie Ihr Euch mit einigen Dresscode-Tipps perfekt für jede berufliche Situation vorbereitet, erfahrt Ihr heute von mir. Denn in der Businesswelt gilt es, einige Moderegeln zu beachten.

Immerhin wollt Ihr Eure beruflichen Fähigkeiten durch Euren professionellen Kleidungsstil unterstreichen und nicht durch ausgefallene Kombinationen davon ablenken. Dieser Grundsatz gilt natürlich auch für unsere Branche. Wenn Ihr den Dresscode kennt, macht das Stylen am Morgen sogar richtig Spaß.

Die Grundausstattung

Zur Basisgarderobe gehören mindestens ein Hosenanzug und ein Kostüm in Dunkelblau oder Dunkelgrau. Für die Länge gilt: Der Rocksaum sollte nah am Knie sein. Die Hosenbeine müssen vorne direkt auf dem Schuh abschließen und hinten etwa einen Zentimeter über dem Absatz enden.

Was außerdem in Eurer Ausstattung nicht fehlen darf, ist ein Klassiker – das kleine Schwarze. Ich ziehe es zum Beispiel gerne zusammen mit einem farbigen Blazer an. Das passt fürs Büro genauso wie am Abend für geschäftliche Anlässe. Es ist also das perfekte Kleidungsstück, wenn zwischen Büro und Abendveranstaltung keine Zeit mehr zum Umziehen bleibt.

Außerdem solltet Ihr eine ausreichende Auswahl an Blusen sowie Lang- und Kurzarmshirts parat haben. Auch wenn die Farben Schwarz, Grau, Marine und Beige die Businesswelt dominieren, könnt Ihr als modebewusste Frauen bei der Bluse zu weiteren dezenten Farben greifen – insofern diese richtig dosiert sind.

 

Das optimale Schuhwerk

Was fehlt noch? Das, was Frauen bekanntlich am liebsten shoppen: Schuhe! Ein paar Punkte gilt es dabei in unserer Branche zu beachten.

Zehen und Fersen müssen bedeckt sein. Der Absatz sollte die Höhe von sechs Zentimetern nicht übersteigen.

Ein flacherer Business-Schuh darf im Schuhschrank ebenfalls nicht fehlen. Gerade für längere Wege an Flughäfen oder Bahnhöfen waren für mich flache Schuhe schon einige Male überlebensnotwendig.

Mein genereller Tipp sind Schuhe aus schwarzem, glattem Leder. Diese lassen sich zu fast allem kombinieren.

Die Tabus

Was kommt nicht gut an? Ihr solltet nie zu knapp gekleidet sein, also einen zu kurzen Rock oder ein zu tiefes Dekolleté tragen. Eine gute Faustregel für das Dekolleté ist: nicht tiefer als eine gespreizte Hand vom Halsansatz bis zur Blusenöffnung.

Auch nackte Beine irritieren im beruflichen Umfeld – Feinstrumpfhosen sind deshalb bei uns Pflicht! Achtet auch darauf, dass alle Kleidungsstücke sauber sind. Das ist eigentlich selbstverständlich, aber schnell kann man den einen oder anderen hartnäckigen Flecken in dunklen Wintermonaten am Morgen übersehen – oder sich unwissentlich beim Frühstück bekleckern.

Die Accessoires

Wer es besonders perfekt machen will, kann die Handtasche auf die Schuhe und den Gürtel abstimmen. Hier greife ich auch mal zu etwas anderem als schwarz. Einfarbig sind die Taschen und Schuhe, die ich bei der Arbeit trage, aber immer.

Ansonsten bringe ich mit Schals, Tüchern und ähnlichen Accessoires ein wenig Farbe und dezente Muster in mein Outfit – zu schrill und bunt sollte es dabei aber nicht sein.

Achtet bei diesen Accessoires – wenn es sich um Schmuck handelt – darauf, dass sie nicht zu dominant sind oder störend klimpern. Diese Linie solltet Ihr auch beim Make-up verfolgen. Ganz nach der Devise: schön, aber dezent schminken.

Zum Schluss möchte ich Euch noch einen wertvollen Tipp für den Berufsalltag geben: In Eurer Handtasche sollte sich immer eine Art „Notfallkit“ befinden – mit Ersatzstrümpfen, einem sauberen Ersatzshirt, Schminkset, Blasenpflastern und ein Paar flachen Schuhen für längere Wege. Das hat mich schon öfter vor kleinen Katastrophen im Business-Alltag gerettet.

Ihr merkt, dass der Dresscode in unserer Branche relativ klar vorgegeben ist. Aber dennoch: Kleine Extravaganzen sind beim Kombinieren durchaus erlaubt – ein wenig Persönlichkeit darf Euer Outfit widerspiegeln. Ihr sollt Euch schließlich nicht verstellen.

Wer sich wohl in seinem Outfit fühlt, wirkt authentisch und selbstbewusst – und das kurbelt natürlich auch Eure Karriere an.

Falls Ihr jetzt das Gefühl habt, dass in Eurem Kleiderschrank noch immer nicht das Richtige zum Anziehen ist, wünsche ich Euch viel Spaß beim Shoppen.

Bei Anregungen oder Fragen zum Thema schreibt mir einfach. Ich freue mich auf Eure Rückmeldungen. Vielleicht habt Ihr ja auch kleine Anekdoten zum Thema Businesskleidung, die Ihr uns erzählen könnt.

Eure Dana


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