19 Monate, unendlich viele Möglichkeiten – und wer ist eigentlich Paul?

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Vielleicht habt Ihr ihn auf unserer Karriereseite bei Facebook oder auf Whatchado schon gesehen: Paul.

Paul hat bei uns das 19-monatige Traineeprogramm AuditPLUS absolviert. Er ist nun seit zwei Wochen als offizieller „Trainee Alumnus“ bei der Bankenprüfung unterwegs und schaut seitdem nur noch selten bei mir im Büro rein.

Zwischen einem Mandat am Bodensee und einer Prüfung in der Innenstadt Stuttgarts habe ich ihn mir zum Mittagessen geschnappt und bin ein paar noch offenen Fragen auf den Grund gegangen.

Paul, wieso hast Du Dich damals für das Traineeprogramm bei EY beworben?

Weil ich es für den optimalen Einstieg in die Berufswelt nach dem Studium halte. Als Trainee wird mir ein hoher Grad an Flexibilität geboten. Ich kann EY als Ganzes kennenlernen und nicht nur in der Assurance arbeiten, sondern auch in anderen Service Lines und vor allem auch im Ausland. Falls man in einer der anderen Service Lines feststellt: „Hey, das ist genau mein Bereich!“, kann ich dort nach Abschluss des Programms auch bleiben – möglich ist vieles.

Warum ich mich für EY entschieden habe? Ich bin schon während meines dualen Studiums auf EY aufmerksam geworden. Ein entscheidendes Kriterium: EY bietet mir große und mittelständische Mandate und ist trotz internationaler Aufstellung auch lokal präsent.

image (2)Welche Erwartungen hattest Du an das Programm?

Am meisten habe ich mich auf die Auslandserfahrung gefreut. Ich habe drei Monate in London verbracht – das war eine Erfahrung, die ich auf keinen Fall missen möchte! [Hierzu ein kleiner Einschub von Dana: Paul und ich lernten uns an meinem ersten Tag in London als Sitznachbarn kennen, obwohl er auch direkt in Stuttgart arbeitet – manchmal ist die Welt eben klein!]

Ich habe erwartet, für meinen weiteren Karriereweg viel zu lernen und nach dem Studium fachlich noch mal einen Sprung in meiner Entwicklung zu machen. Außerdem wollte ich mich gut in das Unternehmen einfinden, Kontakt zu den Abteilungen bekommen, die der Assurance nahe sind, und ein gutes Netzwerk aufbauen. Diese Erwartungen wurden alle erfüllt und teilweise sogar übertroffen. Noch heute habe ich engen Kontakt zu meinem Bereich, in dem ich in London tätig war, und profitiere von dem Netzwerk.

AuditPLUS stellt ja bekanntlich nur das Gerüst für Dein Traineeprogramm dar. Wie hast Du es denn auf Deine persönlichen Bedürfnisse angepasst und somit Deinen Karrieremehrwert definiert?

Im September 2012 habe ich im Bereich FSO Assurance in Stuttgart angefangen. Da hieß es zunächst „einen Monat lang Training“: HBG, IFRS, US GAAP – sowohl gemeinsam mit anderen neuen Kollegen im Trainings-Center Potsdam als auch allein vor meinem PC mit Hilfe von Web-based Learnings. Das alles hat noch mal mein Wissen aus dem Studium gut aufgefrischt und mich auf die kommenden Aufgaben vorbereitet.

Danach ging es direkt in meine erste Busy Season! Im Raum Stuttgart habe ich bei Banken und Finanzdienstleistern an Jahresabschlussprüfungen mitgearbeitet. Eine steile Lernkurve, ein spannendes Mandat und viel Zeit mit den Kollegen waren vorprogrammiert.

Parallel gab es ein großes Netzwerktreffen mit dem Traineejahrgang über mir. Hier wurden nicht nur die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten der Orientierungsphasen vorgestellt, sondern es wurde auch ausgiebig „genetzwerkt“.

Im Anschluss an die Busy Season stand ich vor der Entscheidung: Wohin ins Ausland? Welche weitere Service Line möchte ich kennenlernen?

Entschieden habe ich mich wie folgt: Die Phase im Ausland wollte ich natürlich da verbringen, wo das Herz der Finanzwirtschaft schlägt –in London. So war ich von April bis Ende Juni 2013 im EMEIA FSO People Team eingesetzt, konnte den Financial-Services-Bereich mal von einer ganz anderen Seite kennenlernen und die Kollegen vor Ort mit meinem Fachwissen unterstützen.

Zurück in Deutschland ging es in der Grundsatzabteilung der FSO in Stuttgart weiter. Hier lag mein Fokus auf dem Aufsichtsrecht.

Ich konnte mein fachliches Wissen noch mal stark weiterentwickeln, da ich hier an vielen Spezialthemen gearbeitet habe. Fachliteratur und Gesetzestexte gehörten drei Monate lang zu meinem täglich Brot.

Die letzte Etappe meines Programms bestand aus meiner zweiten Busy Season. Größtenteils war ich auf denselben Mandaten eingesetzt wie im Vorjahr, konnte aber dieses Mal schon auf meine Erfahrungen aus der letzten Busy Season zurückgreifen. So habe ich einige Arbeitsabläufe besser und effizienter bearbeiten können.

Außerdem konnte ich schon mein erstes erworbenes Wissen an neue Kollegen weitergeben und war dieses Mal der erfahrenere „Buddy“.

Mein Karrieremehrwert? Der Mix macht’s: unterschiedlichste Perspektiven, internationales Netzwerk und mein Faible für Banken und Zahlen.

Du hast das Programm jetzt im März abgeschlossen. Was war Dein tollstes Erlebnis, was Deine größte Herausforderung?

Bei meinem tollsten Erlebnis muss ich nicht lange überlegen: Der Aufenthalt in London! Drei Monate im Headquarter mit Menschen aus allen Teilen der Welt zusammenzuarbeiten, war großartig. Meine größte Herausforderung? Die gibt es bei EY jeden Tag. Aber genau das macht es ja so spannend.

Wie geht es denn bei EY für Dich weiter?

Da habe ich nicht viel Verschnaufpause. Ab sofort werde ich in meinem bisherigen Team in der EMEIA FSO Assurance arbeiten. Dort wartet ein riesiges Projekt aus dem Bereich Asset Quality Review auf mich. Hier bekomme ich Einblicke in die wichtigsten Kreditinstitute Deutschlands. Eine große Chance für mich, mich im Bereich Großbanken erfolgreich zu positionieren.

Welchen Tipp hast Du für unsere Leser?

Findet Eure Passion und versucht sie dann von allen möglichen Seiten zu durchleuchten. Je mehr Ihr das „Big Picture“ sehen könnt, umso mehr Spaß habt Ihr an dem, was Ihr tut!

Soviel von Paul zu seinem Traineeprogramm. Vielen Dank, lieber Paul, für Deine ausführlichen Antworten, für die Du trotz Deines vollen Terminplans Zeit hattest.

Ich hoffe, es war spannend für Euch! Vielleicht hat Euch Paul ja Lust auf das Traineeprogramm bei EY gemacht. Falls Ihr noch Fragen dazu habt, wendet Euch ohne Scheu an mich – ich helfe Euch gerne weiter!

Eure Dana


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